Der Fußball-Landesklassevertreter SSV 80 Gardelegen hat sich am Dienstagabend einen weiteren Test unterzogen. Gegen den Verbandsligisten 1. FC Lok Stendal hieß es für die Scheinert-Elf 1:5 (1:1).

Gardelegen l Die Gardelegener, die in der neuen Serie mit einer Viererkette spielen, machten es den Stendalern zumindest in der ersten Halbzeit nicht einfach. Zwar hatte Lok nach drei Minuten schon drei gefährliche Aktionen durch Vincent Kühn und Karol Fryzowicz, die aber nichts einbrachten.

Lok bestimmte das Spiel und Gardelegen konterte. In der neunten Minute schickte Neuzugang Marcel Falk Stürmer Marco Schönfeld auf die Reise. Lok-Keeper John Ziesmann war jedoch zur Stelle. In der Folge hatten die Stendaler zwar viel Ballbesitz, doch sie fanden keine Lücken in dem Abwehrverbund des SSV. Lok-Trainer Sven Körner ärgerte sich an der Seitenlinie über die Leistung seiner Mannschaft. So war es auch nicht verwunderlich das die Gastgeber in der 22. Minute in Führung gingen. Christian Krziwanie schickte erneut Schönfeld. Diesmal war der Stürmer eher am Ball als Ziesmann und traf zum 1:0. Da Lok in der Abwehr immer wieder Fehler produzierte, wurde es immer wieder gefährlich. Der SSV wusste die Chancen jedoch nicht zu nutzen. Karol Fryzowicz markierte für den Verbandsligisten in der 40. Minute den 1:1-Ausgleich. Zuvor scheiterte er an Felix Gritzner.

Die anschließende Halbzeitansprache von Sven Körner fiel dementsprechend lautstark aus. Dies schien zu fruchten. Denn Stendal agierte von Anfang an aggressiver und setzte die Scheinert-Elf gehörig unter Druck, so dass der SSV in der Abwehr die Ordnung verlor. Die Führung ließ nicht lange auf sich warten. Nach einer Flanke von Niclas Buschke markierte Lukas Breda das 2:1. In der Folge ließ Lok zahlreiche Möglichkeiten liegen. Unter anderem Fryzowicz und Florian Guhla (58., 59.). Die Westaltmärker konnten sich von dem Dauerdruck nur noch selten befreien. Buschke erhöhte mit einem Doppelpack bis zur 70. Minute auf 4:1. SSV-Keeper Felix Gritzner zeigte danach mehrmals sein Können und vereitelte noch gute Möglichkeiten der Gäste. Auch die Abseitsfalle des SSV stach mehrfach zu. Den Schlusspunkt setzte Franz Erdmann zum 1:5.

SSV 80 Gardelegen: Gritzner - Malek, Stottmeister, Bache, Leberecht, Hille, Krziwanie, Thielitz, Müller, Schönfeld, Falk (Fehse, Busse, Bischoff, Papst, Pietsch, Meyer, Kulina).

1. FC Lok Stendal: Ziesmann (Giebichenstein) - Gross, Kühn, Gebauer, Fryzowicz, Guhla, Sommermeyer, Instenberg, Buschke, Meier, Schubert (L. Breda, N. Breda, Liebisch, Erdmann, Kartaterzyan, Wojcik, Wagner).

Torfolge: 1:0 Schönfeld (22.), 1:1 Fryzowicz (40.), 1:2 L. Breda (49.), 1:3, 1:4 Buschke (63., 70.), 1:5 Erdmann (81./FE).