Randersacker/Klötze (per) l Die Kraftsport-Männer des VfB Klötze haben am vergangenen Wochenende ihre Siegesserie beim Kreuzheber-Turnier um den Franken-Cup in Randersacker fortgesetzt. Die Altmärker landeten den fünften Sieg in Folge und konnten den über 20 Kilogramm schweren Wanderpokal wieder mit nach Hause nehmen.

Es war jedoch ein Erfolg "auf heißer Kante", denn die Klötzer konnten nur mit vier Wettkämpfern antreten weil Spartenleiter Günter Lüdecke erkrankte und für ihn kein Ersatzmann mehr nominiert werden konnte. So durfte keiner der VfB-Recken aus der Wertung fallen. Doch die im Kreuzheben erfahrenen Altmärker meisterten die heikle Situation, setzten sich mit 641,00 Punkten vor dem Gothaer Biefassheberverein (610,00) und Gastgeber Randersacker (595,00) durch.

Einmal mehr bewies im Klötzer Lager Sven Rogalski, der jetzt mit einem Lehrauftrag und Professur ausgestattete Akademiker, seine Wettkampfstabilität. In der AK I der Klasse bis 105,0 Kilogramm bewältigte er im dritten Versuch als Leichtester mit sieben Kilo unter dem Gewichtslimit 270,0 Kilo und heimste dafür 165,8 Punkte ein. Zweitbester Altmärker wurde Tino Bohneberg. In der Aktivenklasse bis 83,0 Kilogramm zog er 230,0 Kilo, womit ihm 163,1 Punkte gutgeschrieben wurden. Im selben Limit startete für die Klötzer auch Thomas Korell. Seine 242,5 Kilo brachten 162,8 Punkte ein. In ihrer Klasse belegten Bohneberg und Korell die Plätze drei und vier.

Unangefochten, weil ohne Konkurrenz, rundete Junior Jan Grigat in der Gewichtsklasse + 120 Kilogramm das Klötzer Ergebnis mit der bewältigten Last von 271,0 Kilo und 150,16 Punkten ab. Als neuer Deutscher Rekord wurde Grigat die bewältigte Last jedoch nicht anerkannt. Das kann nur bei nationalen und internationalen Meisterschaften erfolgen. Um den Pokal 2015 zu verteidigen, da ist man sich im Klötzer Lager einig, muss angesichts der aufrückenden Konkurrenz und schon vor Jahren selbst erzielten Punkte jenseits der 700 Marke mehr investiert werden. Richtzahl ist dabei der Wert von Tobias Zinzerling aus Gotha, dem punktbesten in Randersacker. Er erhielt für seine 320 Kilogramm 180 Punkte. Werte, die auch von den Klötzern Maik Hellwig und Christoph Erbs möglich sind, die VfB-Spartenchef Günter Lüdecke bald wieder in seinem Team sehen möchte.