Auch im zweiten Saisonspiel gab sich Landesoberligist SSV 80 Gardelegen am Sonnabendabend keine Blöße und bezwang im Spitzenspiel die Reserve des USC Magdeburg deutlich mit 3:0. Damit festigte der Müller-Sechser natürlich den Platz an der Sonne.

Gardelegen l Und obwohl genau die den ganzen Tag und auch noch nach 18 Uhr so schön schien, fanden trotzdem über 130 Zuschauer den Weg in die "Willi-Friedrichs-Sporthalle". Die durften sich dann gern am Abend auch noch weitere Freizeitaktivitäten vornehmen, denn mehr als eine gute Stunde Volleyball bekamen sie nicht zu sehen. Allerdings waren sie mit der Vorstellung und dem klaren 3:0 "ihrer Jungs", die ohne Matthias Koepke auskommen mussten, dennoch hoch zufrieden. Mit viel Beifall wurde das Team nach dem Sieg bedacht.

Überraschungen in der SSV-Teamaufstellung

Und Trainer Gerhard Müller griff gleich zu Beginn in die Trickkiste. Zunächst begann nämlich Tom Heidecke als Zuspieler und Philipp Lenz durfte zunächst auf der Bank Platz nehmen. Auf der Gegenseite reiste der USC II mit Spitzenspieler Lautenschläger an, der vor allem im Angriff für Gefahr sorgen sollte. Das alles hielt sich jedoch im Rahmen, so dass der SSV 80 ganz gut in die Partie kam.

Über ein 6:5 konnten die Gastgeber zwischenzeitlich sogar auf 12:6 enteilen. Aber der SSV wäre nicht der SSV, wenn er den Gegner nicht wieder selbst ins Spiel gezogen hätte. Nach einigen Fehlern war der USC plötzlich beim 16:18 wieder dran und glich nach einer Gardelegener Auszeit sogar zum 18:18 aus. Der Satz war in Gefahr. Über 22:21 zeigten die Hallenherren aber keine Nerven und brachten den Durchgang mit 25:22 nach Hause.

Nach 24:24 sichert sich der SSV den dritten Satz

Im zweiten Durchgang erspielten sich zunächst die Gäste - immer wieder angeführt von den harten Lautenschläger-Schlägen - eine kleine Führung (9:6). Spätestens beim 12:12 war der SSV aber wieder im Satz. Sicher schien der beim 20:14 schon zu sein - auch beim 24:18. Am Ende hieß es nach dem 25:20 und viel Applaus in der Halle 2:0 für den SSV 80.

Im dritten Satz gab Müller einigen Akteuren eine Chance, die im ersten Match noch nicht zum Einsatz kamen. So kamen Georg Schumann und Christian Buchholz auf die Platte. Während Buchholz allerdings so gut wie nichts gelang, fügte sich Schumann hervorragend ein. Über ein 6:6 und 10:10 konnte sich der SSV zunächst auf 15:12 und später auf 24:21 absetzen, doch der Satz war noch nicht durch. Der USC kam nochmal auf 24:24 heran. Ein Block von Jonas Rummel und ein eigener Fehler der Gäste sorgten dann aber für das 26:24 und den klaren 3:0-Sieg.

SSV 80 Gardelegen: Hasse, Heidecke, Winkler, Lenz, A. Kreißl, L. Kreißl, Schumann, Viehmann, Buchholz, Weber, Grothe, Rummel.

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