Andreas Lenz, stellvertretender Geschäftsführer des Kreissportbundes Altmark West, hatte am Dienstagabend die Kreisfachverbände nach Winterfeld ins Landhotel "Wieseneck" eingeladen, um das Sportjahr aus Sicht der Kinder- und Jugendlichen auszuwerten und das kommende bereits vorzubereiten.

Winterfeld l Immerhin fanden auch knapp 15 Verbandsvertreter den Weg nach Winterfeld und lauschten den Ausführungen des stellvertretenden Geschäftsführers des KSB, Andreas Lenz, aufmerksam. Der begann die Zusammenkunft auch gleich mit lobenden Worten. "Ich persönlich finde die Kinder- und Jugendspiele eine ganz tolle Sache. Sie stehen und fallen mit euch. Nur weil ihr in den Verbänden mit uns gemeinsam diese Organisation übernehmt, ist das in dieser Größe überhaupt möglich", so Andreas Lenz.

Und er hatte Recht, denn die Zahlen untermauern das eindeutig. So wurden/werden im Jahr 2014 in 25 Sportarten (von 28, die im KSB organisiert sind) die Kinder- und Jugendspiele ausgetragen. "Wir werden am Jahresende zwar unseren Rekord von über 2800 Teilnehmern nicht erreichen, aber auf gut 2500 werden wir wohl kommen", so Lenz weiter.

Die Organisation des Kinder- und Jugendsports sei im Kreis schon beispielhaft. Immerhin sind knapp über 4000 davon (von 15000) in 164 Vereinen organisiert und treiben aktiv Sport.

Natürlich dringen einige von ihnen auch bis in die Deutsche Spitze und darüber hinaus vor. Dabei sind Olympia-Teilnehmerin Cynthia Freywald (Bogenschießen/SGi Groß Apenburg), John-Pierre Friedrichs, Günter Ahlfeld (beide Fußball/BSV Salzwedel) oder auch Richard Albrecht (Bohlekegeln/SV Binde) zu nennen.

Bereits im Jahr 1994 wurden die KJS durchgeführt. Damals waren gerade einmal 1000 Teilnehmer dabei. "Eine Entwicklung und vor allem Stabilität ist aber eindeutig zu erkennen", betonte Lenz, der im Anschluss daran einen kleinen Abriss über sämtliche KJS-Veranstaltungen des Jahres 2014 gab.

Weiterhin informierte er, dass es noch freie Plätze für den Lehrgang zur Lizenzverlängerung am 7./8. November in Kuhfelde gibt. Zudem seien auch noch Kapazitäten im Rahmen der Ferienfreizeit (erste Winterferienwoche nach Maria-Lankowitz) vorhanden.

In der anschließenden Diskussionsrunde trugen die Verbandsvertreter ihre Sorgen vor. Dabei freute sich Günter Lüdecke (Kraftsport/VfB Klötze) über viele neue Mitglieder, beklagte aber auch die räumlich begrenzten Trainingsbedingungen. Bernd Groß (Radball/Post Gardelegen) regte zur intensiveren Nachwuchsgewinnung an und Thomas von Glahn (Basketball/VfL Kalbe) bat um Hilfe bei der Anschaffung von mobilen Korbanlagen für das Streetball-Event.

 

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