Gardelegen (tko) l Die bisherige Saisonbilanz des Volleyball-Landesoberligisten SSV 80 Gardelegen kann sich nicht nur sehen lassen, sondern ist makellos. Aus sechs Partien holten die Gardelegener um Trainer Gerhard Müller sechs Siege und thronen an der Tabellenspitze. Dicht dahinter folgt aber der MTV Wittenberg, der bisher ebenfalls auf sechs Siege aus sechs Spielen kommt. Allerdings gaben die Wittenberger bereits einen Satz mehr ab als die Mildestädter.

Doch der MTV Wittenberg steht erst am 6. Dezember 2014 (18 Uhr) auf der Agenda des SSV. Zuvor muss erst einmal am morgigen Sonnabend in den eigenen vier Wänden (ab 18 Uhr) der Burger VC aus dem Weg geräumt werden. Und dazu ist allerdings eine etwas konzentriertere Leistung nötig als noch vor Wochenfrist in Zeitz. "Da haben wir nach den ersten beiden Sätzen die Konzentration und auch die nötige Disziplin vermissen lassen. Im Gefühl des sicheren Sieges haben wir den Gegner nicht mehr richtig ernst genommen. Das darf uns gegen Burg nicht wieder passieren", so Teamkapitän Arne Kreißl. Und dafür, dass das eben nicht wieder passiert, wird wohl auch Trainer Gerhard Müller sorgen, der in Zeitz nicht mit dabei war und die Nachricht vom "Gedaddel" seines Sechsers nicht gerade wohlwollend aufgenommen hat. "Für uns ist die Zielstellung klar. Wir wollen einen deutlichen Sieg am Sonnabend und werden den Gegner nicht unterschätzen. In der vergangenen Saison haben wir gegen Burg auch zwei sichere Siege eingefahren, es wäre schön, wenn wir die Serie morgen weiter ausbauen könnten", so Kreißl weiter.

Fehlen wird weiterhin Matthias Koepke (Urlaub). Hinter den Einsätzen von Christoph Hasse (Kapsel) und Libero Thomas Viehmann (krank) stehen allerdings noch einige Fragezeichen.