16 Minivolleyballteams aus Sachsen-Anhalt mit Teilnehmern zwischen acht und zehn Jahren füllten die Sporthalle der Landessportschule Osterburg zum 1. VVSA-Kids-Cup. Sport, der Besuch einer Veranstaltung des Altmark-Theater Stendal sowie eine gemeinsame Lieblings-Buchvorstellung standen auf dem umfangreichen Tagesprogramm.

Osterburg lNach der Erwärmung und einer kurzen Einspielphase begann auch schon der Stationsbetrieb in der Sporthalle. Besonders für die jüngsten Sportlerinnen und Sportler waren es aufregende zwei Tage, denn für einige war es der erste Wettkampf überhaupt. Das ließ so einige kleine Herzen vor Aufregung schneller schlagen.

Aber Übungsleiter und Eltern sorgten dafür, dass jedes Kind seine ersten Schritte in Osterburg meisterte. Für einen reibungslosen Tagesablauf sorgten Jacob Dörre und Marco Hagemeier aus Magdeburg.

Vier Stationen durchliefen die Nachwuchsvolleyballer beim Stationsbetrieb, bevor der eigentliche Wettk ampf begann. Am ersten Wettkampftag wurden die Vorrundenspiele des Grundschulturnieres in vier Staffeln ausgetragen und dabei die Gruppensieger ermittelt. Am Abend folgte das kulturelle Programm für die jungen Wettkämpfer mit einer Theateraufführung. Dabei haben die Theaterakteure versucht, mit dem Programm alle Sinne der Kinder, die musischen und die kreativen, anzusprechen. Dadurch hätten sich alle Schüler mit ihren Fähigkeiten einbringen können. Letztlich solle vermittelt werden, dass Vielfalt eine Bereicherung des Alltages ist und Toleranz gegenüber Anderem die Möglichkeit darstellt, Neues zu entdecken und zu lernen.

In vier Gruppen aufgeteilt, sollten sie dann den Fortgang des Erlebten weiterführen. Alle Teilnehmer waren mit sehr viel Elan und Ehrgeiz dabei. Mit einer eigenen Lieblingsbuchvorstellung beendeten die jungen Volleyballer kulturell ihren ersten erlebnisreichen Wettkampftag.

Theateraufführung ein absoluter Höhepunkt

Der zweite Tag begann mit der Feststellung und Bewertung der Fertigkeiten der Nachwuchsvolleyballer/innen in den Volleyballtechniken oberes und unteres Zuspiel sowie mit zwei athletischen Übungen (Sternlauf und Froschsprung). Bei der Beherrschung der grundlegenden Übungsformen gab es allerdings noch erhebliche Unterschiede zwischen den Aktiven.

Das geplante Zweierturnier fand danach mit k.o.-Spielrunden seine Fortsetzung. Sehr spannend war dann der Finalwettkampf zwischen dem Jungenteam "Geschwister Arndt" (Jannes und Matti) aus Jävenitz und dem Geschwister-Mädchenpaar "Hoffmann" aus Weißenfels. Aufmerksam verfolgten alle anderen Mannschaften diesen Finalwettkampf und zollten für diese "Lehrvorführung" reichlich Applaus. Sieger wurden die Arndt-Zwillinge (Grundschule Jävenitz) vor den Hoffmann-Zwillingen (Grundschule Weißenfels) und dem Duo Claus/Nielsen (ebenfalls Grundschule Jävenitz).

Bei der anschließenden Siegerehrung in der Osterburger Sporthalle wurden die besten Sportlerinnen und Sportler an den einzelnen Stationen mit einem Minivolleyball geehrt. Die besten acht Teams wurden mit Erinnerungsmedaillen bedacht.

Die erfolgreichste Schule war einmal mehr die Grundschule aus Jävenitz, die mit ihren drei Teams die Plätze eins, drei und vier belegen konnte - ein ganz toller Erfolg.

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