Kalbe/Milde l Saisonsieg Nummer sechs - und der war im Vorfeld auch so eingeplant - holten sich die Kalbenser Oberliga-Basketballer am vergangenen Sonnabendabend auf heimsichem Parkett gegen das Tabellenschlusslicht USV Halle/Saale II. Dabei behielten die Schützlinge von Spielertrainer Harald Lotsch nach einer durchwachsenen Vorstellung am Ende doch noch deutlich mit 80:67 (39:38) die Oberhand und festigten damit auch ihren Playoffplatz.

"Allerdings war es gar nicht so einfach wie wir uns das im Vorfeld vielleicht gedacht hatten. Wir haben uns durch Unzulänglichkeiten und Unkonzentriertheiten das Leben zu Beginn selbst schwer gemacht", so Lotsch. Er meinte damit das erste Viertel und auch die erste Hälfte des zweiten Abschnittes. Die Kalbenser kamen nicht richtig in die Partie, hatten "keinen Zugriff auf Ball und Gegner", wie Lotsch es formulierte und hangelten sich zu einer knappen 18:17-Viertelführung. Da zu Beginn des zweiten Viertels die Ballverluste sogar noch zunahmen und die Hallenser das clever ausnutzten, stand zwischenzeitlich sogar ein 29:34-Rückstand (16.) auf der Anzeigetafel. Nun schrillten aber die Alarmglocken beim VfL. Mit einem Schlussspurt bis zur Pause kämpften sich die Altmärker zunächst auf 33:36 heran und später sogar mit der Pausensirene auf 39:38 vorbei.

In der Kabine fand Spielertrainer Lotsch aber deutliche Worte, rüttelte seine Mannschaft noch einmal wach und forderte mehr Konzentration von seinen Mitspielern. Das fruchtete auch. Die Kalbenser legten nämlich gleich zu Beginn einen 12:2-Lauf auf das Parkett und entschieden damit die Begegnung - 51:40 (24.).

Diesen Vorsprung hielten die Einheimischen auch. Zwar kamen die Hallenser immer mal wieder auch acht Punkte heran, doch mehr ließen die Altmärker nicht zu. Am Ende hieß es dann deutlich 80:67 für die Mildestädter. "Das war wieder eine ausgeglichene Teamleistung, allerdings mit einigen Schwächen zu Beginn der Partie", so das Fazit von Lotsch.

VfL Kalbe/Milde: Lotsch (11 Punkte), Lange (12), Mehlicke (14), Günther (14), Drüsedau (5), Gericke (7), Czubkowski (2), Gorski (7), Schröder (8).