Sein Saisonauftaktspiel konnte der SV Oebisfelde in Köthen gewinnen. Danach folgte eine Serie von sieben Niederlagen. Die wurde nun am Sonnabend gestoppt. In Griebo setzte sich der SVO gegen die SG Kühnau knapp mit 22:21 (14:11) durch.

Griebo/Oebisfelde l Der große Jubel der Oebisfelder nach Spielende war nach der langen Durststrecke, die auch von schmerzlichen Niederlagen, zum Beispiel gegen Irxleben, gepflastert war, verständlich. "Ein großes Kompliment an meine Mannschaft. Sie hat über weite Strecken in Abwehr und Angriff sehr konzentriert agiert. Besonders freuen wir uns über den gelungenen Einstand von Max Heidler. Er musste nach einem Mittelfußbruch zwei Monate pausieren und meldete sich mit sechs Toren zurück", freute sich SVO-Trainer Sven Breiteneder. Die Oebisfelder Jungen haben Moral gezeigt. Durch die sieben Niederlagen hätten sie an sich zweifeln können, doch das sei nicht der Fall gewesen. Breiteneder: "Die Einstellung hat gestimmt."

Dabei starteten die SVO-Jungen nicht unbedingt nach den Plänen ihres Trainergespannes. Kühnau lag mit 3:2 vorn. Breiteneder reagierte, zog seine Spitze zurück und formierte einen kompakten 6:0-Abwehrblock. Das zeigte Wirkung. Die Oebisfelder gingen auch nach gelungenen Kombinationen mit 8:4 in Führung und hielten diese bis zum Wechsel (14:11).

In den zweiten 25 Minuten wurde es dann spannend. Zwar hatte der SVO nach Wiederanpfiff seine stärkste Phase, enteilte auf 17:12, doch dann habe die Konzentration nachgelassen. Folge: Mit fünf Toren in Folge schloss Kühnau zum 17:17 auf. Die Begegnung schien zu kippen. Doch sie tat es nicht. Die Oebisfelder bewiesen wie erwähnt Moral. Auch in der turbulenten Schlussphase. Der SVO lag mit 22:19 (46.) vorn, doch Kühnau schob sich heran (21:22) und bekam vier Sekunden vor Abpfiff noch einen Neunmeter. Doch der wurde pariert und der SVO jubelte.

SV Oebisfelde: Wehr, Köhler - Heidler (6), Lachmann (2/2), Fahr (6/1), Wiesäbel (4), Klaus (1), Elzschich, Kleist (1), Breiteneder (2).