Gardelegen l Nach einer kleineren Liga-Spielpause und den Pokalverpflichtungen geht es für die Landesoberliga-Männer des SSV 80 Gardelegen am morgigen Sonnabend wieder um wertvolle Punkte in der höchsten Spielklasse des Landes. Dazu tritt der Sechser von Trainer Gerhard Müller auswärts bei der Reserve der USV Halle Volleys an der Saale an. Der erste Aufschlag soll pünktlich um 14 Uhr erfolgen.

Der Valentinstagausflug mit der Partnerin muss für die Spieler des SSV 80 also auf den späten Abend verlegt werden. Zuvor geht es für Kreißl Co. einzig und allein darum, den Liebesbeweis zur Tabellenführung anzutreten, denn die gilt es zu verteidigen und wenn möglich weiter zu festigen. Die Situation bleibt nämlich unverändert. Der SSV thront immer noch mit zwei Zählern Vorsprung an der Spitze des Klassements und hält den ärgsten Verfolger - den MTV Wittenberg - somit weiter auf Distanz. Das soll natürlich auch nach dem Auswärtsausflug zu den USV-Volleys II so bleiben.

"Für uns ändert sich nichts. Wir wollen natürlich die drei Punkte holen, obwohl wir den Gegner, der im Hinspiel in Gardelegen kaum etwas auf die Platte bringen konnte, nicht unterschätzen werden", so Kapitän Arne Kreißl. Und das auch zu Recht, denn angeblich sollen sich die USV-Routiniers mit zwei jüngeren Akteuren verstärkt haben, die nicht nur den Altersdurchschnitt des Teams senken, sondern auch spielerisch einiges drauf haben. "Wir gehen konzentriert in die Partie und wollen unser Spiel aufziehen. Trotz der Verstärkungen im gegnerischen Team werden wir nicht vor Ehrfurcht erstarren, sondern auf uns schauen und unsere Leistung abrufen", so Kreißl.

Allerdings klemmt der personelle Schuh ein wenig. Zuspieler Philipp Lenz fällt studienbedingt genauso aus wie auch Lukas Kreißl. "Ich denke, dass Tom Heidecke auf die Zuspieler-Position rücken wird, das hat er schon einmal sehr gut gemacht", so SSV-Spieler Tobias Weber, der die Reise aus beruflichen Gründen ebenso nicht mit antreten kann. Geleitet wird das Match von Wolfgang Gerber und Ronny Künn.