Salzwedel/Biberach (tko/eb) l Unter den über 550 Teilnehmern der Deutschen Meisterschaften im Bogenschießen des DSB befanden sich aus unserem Bundesland nur die beiden Altmärker Thomas Hasenfuß (SGi Seehausen) und Dennis Wegele (WSG Salzwedel). Beide sind in ihren Klassen die absolut leistungsstärksten Bogensportler im Landesschützenverbandes. Nur sie erfüllten die hochkarätigen Qualifizierungsvorgaben für diese Meisterschaften. Beiden wurden sogar durchaus Platzierungen in den Top-Ten zugetraut, jedoch erreichten sie diese Zielstellung nicht.

Thomas Hasenfuß (Herren) hatte einen fünften Platz aus dem Vorjahr zu verteidigen, den er mit 580 Ringen erreicht hatte. Diese Leistung schaffte er in diesem Jahr nicht.

Zwar sah nach dem ersten Durchgang alles noch sehr positiv aus, denn mit 291 Ringen (300 Ringe möglich) lag er noch in Medaillennähe. Im zweiten Durchgang wurde die ohnehin schon extrem starke Konkurrenz noch stärker. Mit 284 Ringen im zweiten Durchgang blieb dann nur der 12. Platz.

Im anschließenden Finale, das von den besten 16 Schützen der Meisterschaften bestritten wurde, schied Hasenfuß bereits im Achtelfinale aus. Sicherlich hatte sich der Seehäuser mehr von seinem Auftritt in Biberach versprochen.

Dennis Wegele (Schülerklasse A) nahm erstmals an Deutschen Meisterschaften teil. Seine bislang erzielten Leistungen ließen auch auf einen Platz unter den besten zehn Teilnehmern hoffen. Nach dem ersten Durchgang war er mit 278 Ringen auch gut dabei. Im zweiten Durchgang leistete er sich zwei Fehlschüsse und wurde nach unten durchgereicht. Zwar erzielte er mit 540 Ringen noch ein gutes Ergebnis, das war aber nur noch Platz 19 wert. Auch seine Zielstellung ging somit nicht ganz auf.

Am kommenden Wochenende haben beide aber bei den Deutschen Meisterschaften des DBSV in Dessau eine neue Gelegenheit, ihr wahres Leistungsvolumen abzurufen.