Zwei der drei gesetzten Ziele haben die Kraftdreikämpfer des VfB Klötze 07 in der dritten und abschließenden Vorrunde der Bundesliga am vergangenen Sonnabend erreicht. Zwar scheiterten sie knapp an der 1400-Punkte-Marke, aber der Tagessieg und Platz drei in der Nordstaffel wurden damit gesichert.

Klötze/Potsdam l 1396,73 Punkte standen am Ende des Wettkampfes in Potsdam im Klötzer Protokoll. Damit hielten die Schützlinge von Günter Lüdecke die Konkurrenz auf Distanz und holten sich auch den angepeilten Tagessieg. Dass diese Leistungen allerdings nicht mehr ausreichen würden, um noch den Sprung ins Mannschaftsfinale zu packen, war vorher klar. Dennoch gelang damit auch nicht nur der Tagessieg, sondern auch der dritte Platz hinter Motor Barth und dem FSV Magdeburg in der Nordstaffel der Liga.

Den absoluten Bestwert in Runde Nummer drei gelang den Hebern des AC Siegfried Darmstadt, die bärenstarke und unglaubliche 1626,60 Punkte in die Wertung brachten und sich damit natürlich auch in die Favoritenrolle für das Teamfinale am 30. Mai katapultierten. "Das ist schon Wahnsinn, aber ist auch zu erklären. Darmstadt startet mit Gunda Sommer von Bachhaus, die weit über 600 Punkte machen kann. Ob und inwieweit das Sinn macht, müssen andere entscheiden", erklärt VfB-Coach Günter Lüdecke diesen Spitzenwert. Aus der Nordstaffel schaffte auch nur der SV Motor Barth den Sprung in die Endrunde.

Doch die VfB-Recken schauten am Sonnabend nur auf die eigene Leistung, und die war erneut bärenstark. Zwar musste der VfB auf den erkrankten Ersatzmann Jonas Beuter verzichten, doch die anderen Starter wie Thomas Korell, Stefan Pielorz und auch Jan Grigat lieferten einen tollen Wettkampf ab. "Jan Grigat blieb zwar mit 785 Kilogramm unter dem Wert, den er in Klötze erzielen konnte, lieferte aber in der Kniebeuge mit 320 Kilogramm einen neuen Landesrekord ab", so Lüdecke. Das und auch die guten Leistungen im Bankdrücken (195 kg) und im Kreuzheben (270 kg) sorgten für dennoch gute 432,08 Punkte.

Erneut sehr stabil zeigte sich Thomas Korell. Der Klötzer legte mit 275 Kilogramm in der Kniebeuge gut vor, schob 190 Kilogramm auf der Bank nach und rundete seinen starken Wettkampf mit 240 Kilogramm im Kreuzheben und 476,10 Punkten ab.

Ebenfalls gut drauf war Gaststarter Stefan Pielorz. Der Wittenberger bestätigte ebenfalls seine Leistungen vom Heimwettkampf, steuerte 875 Kilogramm und 489,50 Punkte zum guten Klötzer Ergebnis bei und trumpfte vor allem in der Kniebeuge mit ordentlichen 337,5 Kilogramm auf.

"Ich denke, wir haben die Saison gut abgeschlossen. Wenn wir weiter vorn landen wollen, hätten wir schon in der ersten Runde mehr leisten müssen. So war an eine Finalteilnahme diesmal nicht zu denken. Ich denke aber, dass der Titel nur über Darmstadt geht und die Siegesserie von Barth gebrochen werden könnte", fasste Günter Lüdecke noch einmal zusammen.

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