Salzwedel l In der zweiten Altmark-West-Liga steht am Sonntag der 17. Spieltag an. Während im Tabellenkeller die Entscheidung bereits gefallen ist, sorgt zumindest das Aufstiegsrennen für viel Spannung. Aktuell kämpfen drei Teams um den einen Aufstiegsplatz in der Kreisliga. Sollte Aufsteiger Eintracht Berge sein Nachholspiel gegen den SV Eintracht Chüden gewinnen, gesellt sich sogar noch eine vierte Mannschaft in die Gruppe. Aktueller Spitzenreiter ist der SV Rot-Blau Sanne. Selbiger hat vermutlich das leichteste Los für das Wochenende gezogen und tritt beim Tabellenvorletzten SV Arendsee an. Auch die beiden Verfolger aus Jahrstedt und Kuhfelde haben machbare Aufgaben vor der Brust. Der SV Eintracht Berge empfängt im Verfolgerduell die fünftplatzierten Germanen aus Zethlingen. Bis auf eine Ausnahme finden die restlichen Partien Sonntag um 14 Uhr statt. Nur in Langenapel, wo die SVL-Reserve den Kuhfelder SV erwartet, wird 12.30 Uhr angepfiffen.

SV 51 Langenapel II - Kuhfelder SV (12:30). Am Sonntag bekommt es die zweite Mannschaft des SV 51 Langenapel mit dem Kuhfelder SV zu tun. Die SVL-Reserve hat das Gröbste überstanden und den Klassenerhalt prinzipiell gepackt, so dass man die restlichen Partien entspannt angehen kann. Mit dem Kuhfelder SV erwartet man nun den ambitionierten Tabellendritten. Mit einem Punkt Rückstand zur Spitze befindet man sich mitten im Aufstiegskampf. Soll dies so bleiben, ist ein Sieg bei den 51ern ohne Frage Pflicht. Im Hinspiel konnte sich der KSV daheim mit 4:2 durchsetzen.

SR: Hans-Juergen Wolff.

SG 1895 Pretzier - TSV Adler Jahrstedt. Der Zweitplatzierte vom TSV Adler Jahrstedt hat aus der Spitzengruppe wohl das schwerste Spiel vor Augen. Am Sonntag reist man zur SG Pretzier, die sich aktuell auf Rang sechs befindet. Dieses Duell gab es bereits vor zwei Wochen im Viertelfinale des Kreispokals. Dieses gewannen die Adler aus Jahrstedt auf heimischem Geläuf verdient mit 3:1 und zogen damit ins Halbfinale ein. Obwohl die SGP nichts mehr mit dem Aufstieg zu tun haben wird, sinnt man wohl auf Revanche für das Pokal-Aus. Insgesamt dürfen die Zuschauer eine sehr spannende Begegnung erwarten, weil beide Teams gewinnen müssen, um etwaige Saisonziele noch zu erreichen. Auch im Hinspiel konnte sich Jahrstedt durchsetzen und gewann mit 5:0.

SR: Uwe Stöckmann.

SG Saalfeld - SV Eintracht Chüden. SG Saalfeld kann wohl mit den Planungen für die Kreisklasse beginnen. Mit bisher vier geholten Zählern rangiert man abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und es wird nicht erwartet, dass sich daran noch groß etwas ändert. Am Sonntag erwartet die SGS die Eintracht aus Chüden. Die Chüdener rangieren derzeit auf dem siebten Tabellenplatz und finden sich damit in der oberen Tabellenhälfte wieder. Dass man nochmal ganz oben angreift, erwartet wohl niemand, so dass beide Teams eigentlich befreit aufspielen können. Im Hinspiel konnte sich Eintracht nur knapp mit 3:2 durchsetzen.

SR: Andy Baumann.

SV Arendsee 1920 - SV Rot-Blau Sanne. Der SV Rot-Blau Sanne hat weiterhin den Status des Gejagten inne und muss dem am Sonntag in Arendsee gerecht werden. Mit einem Zähler Vorsprung auf die Verfolger Jahrstedt und Kuhfelde, führt Sanne das Klassement an und will den Platz an der Sonne verteidigen. Die Seestädter können allmählich aufatmen. Aktuell hat man sechs Punkte Vorsprung auf den einen Abstiegsplatz und in der momentanen Verfassung der SGS, kann man nicht davon ausgehen, dass sich daran was ändert. So kann auch der SV Arendsee befreiter aufspielen, aber ob man deshalb dem Tabellenführer ein Bein stellen kann, bleibt zu bezweifeln.

SR: Lutz Schwochow.

SV Eintracht Berge - SV Germania Zethlingen. Das Duell des Spieltages in der zweiten Altmark-West-Liga findet in Berge statt. Dort empfängt der SV Eintracht auf eigenem Platz den Tabellenfünften SV Germania Zethlingen. Eintracht Berge spielt als Aufsteiger eine bockstarke Saison und hat noch alle Fäden in der Hand, sogar den Durchmarsch zu packen. Mit drei Zählern Rückstand auf den Tabellenführer und einem Spiel weniger als der Rest, rangiert man auf Position vier. Wollen Top-Torjäger André Stolle und Co. die Chance bei den Hörnern packen, ist ein Sieg im Heimspiel gegen den Tabellennachbarn Pflicht. Die Germanen aus Zethlingen werden sich aber nicht kampflos ergeben, denn auch sie haben weiterhin eine rechnerische Minimalchance ins Aufstiegsrennen einzugreifen. Fakt ist, dass nur der Sieger dieser Partie die Chance wahrt. Im Hinspiel konnten sich die Berger mit 3:2 durchsetzen.

SR: Burkhard Kramp.

FSV Miesterhorst - FSV Heide Letzlingen. Ein Spiel, indem es für beide Parteien um nicht mehr viel geht, findet in Miesterhorst statt. Die Reservemannschaft des FSV Heide Letzlingen reist am Sonntag nach Miesterhorst und peilt auswärts zumindest ein Remis an. Beide Teams holten zuletzt nur einen Sieg aus den letzten fünf Spielen und werden sich am Wochenende wohl deshalb auch auf Augenhöhe begegnen. Im Hinspiel konnte sich der FSV Miesterhorst knapp mit 2:1 gegen die Heide-Kicker durchsetzen.

SR: Frank Benecke.