Oebisfelde (jpi) l Für die Frauen des SV Oebisfelde steht in der Sachsen-Anhalt-Liga morgen das letzte Heimspiel auf dem Programm. Kontrahent wird ab 16.15 Uhr die SG Seehausen sein. Die Mannschaft aus der Ostaltmark ist für die Oebisfelderinnen keine unbekannte Größe. In der Vergangenheit trafen beide Teams oft aufeinander, wobei der SVO meist die Oberhand behielt. Allerdings nicht in der vergangenen Saison. Seehausen spielte in der Mitteldeutschen Liga, kehrte aber sofort zurück und kämpft aktuell um den Klassenerhalt. Der Absturz der SG ist auch mit dem Namen Johanna Willing verbunden. Die Ausnahme-Handballerin verließ die SG nach dem Abstieg in Richtung TSC Berlin (3. Liga).

"Ich erwarte einen motivierten Kontrahenten. Denn nur mit einem Sieg kann Seehausen noch den vorletzten Platz verlassen und damit den Abstieg vermeiden", schätzte Oebisfeldes Trainer Karsten Luhmann ein. Allerdings geht es auch für die SVO-Frauen noch um etwas. Für sie ist noch Platz zwei möglich. Auf dem liegt noch, weil ein Spiel mehr ausgetragen, der FSV Magdeburg. Sollte der SVO gegen Seehausen verlieren, wäre am letzten Spieltag bei Buna Schkopau der Sprung auf Rang zwei nicht mehr möglich. Ein Selbstläufer wird die Partie gegen die SG jedenfalls nicht. Das Hinspiel endete 28:28.

SR.: Müller/Brüggemann.