Salzwedel (mwi) l Die Fußball-Kreisliga geht am 19. Spieltag in den Endspurt und hat noch ein paar offene Fragen zu bieten. Im Kampf um den Aufstieg duellieren sich derzeit vier Teams. Dabei reist der seit letzter Woche neue Tabellenführer, TSV Adler Jahrstedt, zum Tabellenzweiten SV Rot-Blau Sanne. Des Weiteren gastiert der KSV beim FSV Miesterhorst und Eintracht Berge, als vierte Mannschaft im Bunde, erwartet die Reserve des SV 51 Langenapel. Im Tabellenkeller scheint bereits seit Wochen alles entschieden. Rechnerisch hat die SG Saalfeld zwar noch alles in der Hand, aber der aktuelle Trend lässt derzeit einfach keine Hoffnung auf eine Kehrtwende aufkommen. Auf heimischen Sportplatz greift man gegen die Reserve des FSV Heide Letzlingen nach dem allerletzten Strohhalm. Alle sechs Partien beginnen Sonntag zeitgleich um 14 Uhr.

SV Rot-Blau Sanne - TSV Adler Jahrstedt. Vor einer Woche gab es in der Kreisliga einen Führungswechsel an der Tabellenspitze. Durch das 3:3-Remis des bisherigen Spitzenreiters Rot-Blau Sanne und dem gleichzeitigen 5:1-Heimsieg von Adler Jahrstedt, kletterte der TSV auf Rang eins. Am Sonntag begegnen sich beide Mannschaften im direkten Duell und wollen mit einem Sieg einen immensen Schritt in Richtung Aufstieg machen. Aktuell spielen beide Teams auf dem selben Niveau und befinden sich deshalb auf Augenhöhe. Einen 6:0-Kantersieg für Adler Jahrstedt wie im Hinspiel scheint ausgeschlossen. SR.: Christoph Rückmann.

SV Arendsee 1920 - SV Eintracht Chüden. Am Sonntag erwartet der Tabellenvorletzte aus Arendsee die Eintracht aus Chüden. Rechnerisch sind die Seestädter längst nicht gerettet. Will man absolute Ruhe in Sachen Klassenerhalt haben, braucht man weiterhin Punkte. Mit Chüden kommt am Wochenende ein Gegner zum Aufsteiger, der an guten Tagen mit jeder Mannschaft der Liga mithalten kann. Bestes Beispiel dafür war wohl das 3:3 vor einer Woche gegen den damaligen Tabellenführer aus Sanne. Dennoch geht es für die Eintracht kurz vor Saison-Schluss um nichts mehr. Auf Rang sechs befindet man sich im Niemandsland der Tabelle und hat keine Chance nochmal oben einzugreifen. Im Hinspiel setzte sich Chüden mit 4:1 gegen den SVA durch. SR.: Sven Schottenhammel.

SV Eintracht Berge - SV 51 Langenapel II. Eintracht Berge wahrte sich vorige Woche durch den 1:2-Auswärtssieg in Chüden die Chance eines Durchmarschs. Derzeit hat man als Tabellenvierter nur zwei Punkte Rückstand auf den ersten Platz und befindet sich deshalb mittendrin im Aufstiegsrennen. Nun erwartet man am Wochenende die zweite Mannschaft des SV Langenapel, einen Gegner aus der unteren Tabellenhälfte, der aber nicht mehr absteigen kann. Somit scheint die Favoritenrolle absolut klar, aber dennoch müssen diese Spiele auch erst gespielt werden. Bereits im Hinspiel tat sich Berge schwer. In Langenapel kam man nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. SR.: Lutz Schwochow.

FSV Miesterhorst - Kuhfelder SV. Punktgleich mit Berge, aber mit einer besseren Tordifferenz, rangiert der Kuhfelder SV auf Position drei und träumt ebenfalls vom Aufstieg. Am Sonntag reist der KSV zum FSV Miesterhorst, eine Mannschaft ähnlich wie der SVL II, für die es um nichts mehr geht. In dieser Partie ist Kuhfelde absoluter Favorit, hat aber den Druck auf jeden Fall gewinnen zu müssen, will man den Aufstiegstraum wahr machen. Im Vorbeigehen, wie im Hinspiel, dass man mit 3:0 gewann, wird es diesmal nicht gehen. SR.: Christian Guhl.

SG 1895 Pretzier - SV Germania Zethlingen. Für die SG Pretzier ist die Saison scheinbar schon etwas früher vorbei als für die anderen Teams. Anders scheinen die letzten Ergebnisse nicht erklärbar. Ein Paradebeispiel dafür, war wohl die 2:0-Auswärtspleite bei der Reserve von Heide Letzlingen. Am kommenden Wochenende trifft man daheim auf den SV Germania Zethlingen. Die Germanen können zwar nicht mehr ins Aufstiegsrennen eingreifen, wollen aber zumindest ihren fünften Rang verteidigen. Will man dieses Ziel erreichen, sollte man die Konzentration bis zum Schluss aufrecht erhalten. Aufgrund dieser Ausgangslage geht Zethlingen auch als leicht favorisierte Mannschaft ins Spiel und wird sich für die 0:3-Hinspielpleite revanchieren wollen. SR.: Andy Baumann.

SG Saalfeld - FSV Heide Letzlingen II. Im Jahr 2015 konnte die SG Saalfeld noch keinen einzigen Zähler sammeln und fing sich in nur sieben Spielen 34 Gegentore. Trotz dieser beängstigen Bilanz sind es nach wie vor nur sechs Punkte auf den vorletzten Rang, was gleichzeitig rettendes Ufer bedeuten würde. Will man doch noch den steilen Abwärtstrend stoppen, muss am Sonntag endlich der ersehnte Erfolg her. Gegner wird die Reserve des FSV Heide Letzlingen sein. Die Heide-Kicker scheinen mit 15 Zählern gerettet, sind aber ohne Frage ein schlagbarer Gegner. Im Hinspiel gewannen die Letzlinger auf heimischen Sportplatz mit 5:2. SR.: Guido Eisenschmidt.