Calvörde (tko/eb) l Der PSV Gardelegen, AG Judo, lud zum Hausturnier, dem "Ohrepokal" in ihre Zweigstelle nach Calvörde ein. Unter sportlicher Leitung von Ernst Zajons folgten dieser Einladung der PSV Salzwedel, die Judofreunde Wefensleben und der JC Wolmirstedt.

Insgesamt etwa 60 junge Judoka, davon 20 Mädchen, folgten dieser Einladung. Der PSV Salzwedel war mit zwei Mädchen und drei Jungen angereist. Für drei von ihnen gab es sogar einen Pokal für den ersten Platz. Malte Schröder bestritt in seiner Altersklasse U13 bis 50 kg männlich drei Kämpfe und holte einen Pokal. An die Geschwister Tina und Max Lossin gingen jeweils die beiden anderen Pokale. Tina startete in der AK U15 über 65 kg weiblich mit einem Kampf und Max in der AK U13 bis 42 kg männlich mit insgesamt fünf Kämpfen.

Es war noch ein zweites Geschwisterpaar für den PSV am Start, nämlich Leni und Max Sroka, die in jeweils drei Kämpfen ihr Können zeigten und am Ende mit dem dritten Platz aus diesem Turnier hervorgingen. Beide waren in der Altersklasse U11 unterwegs, Leni in der Gewichtsklasse bis 33 kg und Max bis 28 kg.

Trainer Thomas Kosch zeigte sich sehr zufrieden mit der Leistung seiner Schützlinge und lobte ausdrücklich die gute Organisation dieses Turnieres. Außerdem freute er sich über die Einsatzbereitschaft seiner fünf jungen Judokas, die sich für viele Freundschaftskämpfe, bei denen die Kämpfe unabhängig von der Altersklasse, dem Geschlecht oder Gewicht ausgetragen werden, bereit erklärten. "Hier können sie zeigen, was sie bereits gelernt haben", sagte er dazu.

Aufgrund der geringen Teilnehmerzahl des PSV Salzwedel schnitt dieser in der Mannschaftswertung lediglich mit dem vierten Platz ab. Auf dem Mannschaftstreppchen ganz oben stand der Gastgeber, der PSV Gardelegen, gefolgt von den Judofreunden Wefensleben und dem JC Wolmirstedt.