Arendsee l Am Sonnabend um 13 Uhr soll der Startschuss für die erste von fünf geplanten Wettfahrten fallen. Bisher haben sich 22 Crews angemeldet. Ein paar mehr dürften es aber bis Sonnabend noch werden. Der ausrichtende Arendseer Regattaverein ist mit über zehn Booten am Start.

Einige bekannte Namen fehlen auf der Meldeliste. Hinter der Teilnahme von Altmeister Wilfried Schomäker steht ebenso ein Fragezeichen wie hinter der von Bootsbauer Thomas Bergner aus Plön.

Deutsche Meister nicht am Start

Definitiv nicht dabei sind die Deutschen Meister Ulf Burmeister und Lars Hückstädt. Sie verhindern persönliche Gründe. Ebenso nicht dabei ist Achim Blaurock, der seine H-2075 an Robert Verspagen verkauft hat. Mit ihm segelt in dieser Saison Arendsees Stefan Vormbaum als Vorschotmann.

Die Rolle der Favoriten tragen so ganz klar die Einheimischen Florian Stock und Tobias Barthel.

Viel Wind erwartet

Die Wetterprognose sieht für die kommenden Tage fallenden Luftdruck, niedrige Temperaturen und reichlich stabilen Westwind vor. Was sonst an Wind in den letzten Jahren gefehlt hat, wird es laut Vorhersage ab Sonnabend reichlich geben. Bei zwölf Grad Höchsttemperatur und Wind bis zu 40 km/h wird es für Crews und Material an die Grenzen gehen. Es ist nicht auszuschließen, dass Wettfahrtleiter Enrico Hauschild vom Segelclub Kyffhäuser nur einen Teil der gemeldeten Crews über die Ziellinie gehen sieht. Noch nicht voll im Saft stehende Teams werden es schwer haben, das eine oder andere verschlissene Teil, wird bei der Beanspruchung zu Bruch gehen.

Auf solche Situationen sind die Arendseer aber vorbereitet. Mit Wasserwacht und eigenen Booten sind reichlich Helfer auf dem See, um im Notfall zur Hand zu gehen.