Gegen die HSG Wolfen müssen die Mitteldeutschen Oberliga-Handballer des SV Oebisfelde Farbe bekennen. Der Absteiger aus der alten Regionalliga Nord liegt mit 22:12 Zählern auf Platz fünf und ist damit bestes Team Sachsen-Anhalts.

Oebisfelde. Der Anwurf in der Hans-Pickert-Halle erfolgt um 19.30 Uhr.

Die Wolfener sind für die Oebisfelder alte Bekannte. Viele Akteure beider Mannschaften kennen sich aus zahlreichen Oberliga- und Regionalligaduellen. Auch bei den jährlichen Regionalliga-Turnieren des SVO waren die HSGler oft zu Gast. Im vergangenen Jahr gewannen sie das Turnier sogar. Gewonnen haben die Wolfener um Trainer Wolfgang Spitz auch das Hinspiel in der Mitteldeutschen Liga. Mit 31:28 setzte sich die HSG durch.

"Den Ausgang des Hinspiels wollen wir natürlich revidieren", sagt Oebisfeldes Trainer Thomas Meinel. Allerdings sieht es personell erneut nicht rosig bei den Allerstädtern aus. Ob Thomas Thiele auflaufen kann, ist mehr als fraglich. Der Rückraummann bekam am vergangenen Sonnabend im vom HSV Apolda angezettelten Handballkrieg einen Schlag auf die Nase. Thiele konnte zwar unter Schmerzen weiterspielen, doch inzwischen lautet die Diagnose wahrscheinlich Nasenbeinbruch. "Die Entscheidung, ob Thomas spielt oder nicht, wird sehr kurzfristig fallen. Sollte er ausfallen, würde das die Mannschaft natürlich weiter schwächen", schilderte Meinel die Situation. Hintergrund: Florian Seiler und Torhüter Thomas Krüger sind nach Erkältungen noch nicht ganz wieder auf dem Posten. Muss Krüger wie bereits gegen Apolda passen, soll erneut Tobias Stefani nachrücken. "In puncto Verletzungen und Krankheitsanfälligkeit haben wir momentan nicht gerade das Glück gepachtet. Doch das ist nicht zu ändern. Da müssen wir durch", so der Trainer weiter.

Gegen die Wolfener haben die Oebisfelder aber nie schlecht ausgesehen. So war für sie im Hinspiel auf jeden Fall mehr möglich. "Leider war unsere Chancenverwertung sehr schlecht. Die muss am Sonnabend unbedingt besser werden", so Meinel.