Salzwedel (tko/eb). Am heutigen Sonnabend finden im Berliner Sportforum die Ostdeutschen Meisterschaften (FITA-Halle) im Bogenschießen statt. Diese verbandsoffene Veranstaltung wird nach der DSB-Sportordnung unter Regie der SG Bergmann Borsig durchgeführt .

Es werden je zweimal 30 Pfeile auf die 18 Meter-Distanz geschossen. Danach gibt es für die Klassen mit mindestens sechs Teilnehmern noch ein Finalschießen. Damit ist der Anspruch, ganz vorne zu landen, zweifelsfrei hoch.

Für die WSG-Teilnehmer aus Salzwedel ist es nach den Altmark- und Landesmeisterschaften ein Turnier mit hohen Ansprüchen, denn nur mit hervorragenden Leistungen lassen sich in Berlin Medaillenplätze erringen.

Neben sieben WSG-Aktiven, die für den Salzwedeler Verein starten, ist auch die WSG-Schützin Cynthia Freywald (Schüler A) dabei, die allerdings für den Ausrichter starten muss, da sie dort an der Sportschule lernt. Sie hat es in der Hand, einen Meistertitel zu erringen, zumindest aber einen Medaillenplatz zu erreichen.

Folgende Salzwedeler versuchen in Berlin zu überzeugen: Laura und Soraya Schmidt starten in der Schülerklasse B und müssen sich wohl erst einmal an ein so großes Turnier mit 40 Scheiben gewöhnen müssen. Sollte es ihnen aber gelingen, mehr als 440 Ringe zu schießen, ist ein Medaillenplatz nicht unmöglich. In der Schülerklasse A ist Alexina Ludorff am Start. Bei einer für sie möglichen Leistung von 480 Ringen, wäre auch sie in Medaillennähe.

Florian Schwarzberg in der Schülerklasse A muss schon kräftig hinlangen, denn diese Klasse ist sehr leistungsstark. Seine Bestleistung von 542 Ringen würden nach den Vorjahresergebnissen Platz vier bedeuten. Es wird ihm aber zugetraut, dass er noch etwas zulegen kann.

In der Jugendklasse sind Maximilian Milow und Julian Wischer am Start. Vordere Plätze sind nur mit einer Leistung von über 500 Ringen zu erreichen. Vielleicht wachsen sie aber über sich hinaus wie sie es schon oftmals gezeigt haben.

Henry Wust startet in der Altersklasse. Mit einer Leistung von etwa 530 Ringen könnte er in der zahlen- und leistungsmäßig starken Klasse durchaus im vorderen Drittel landen.

"Aber wie das so ist, nicht immer kann man seine Bestleistung zum richtigen Zeitpunkt auch abrufen. Die Salzwedeler Sportler hoffen allerdings, dass sie sich in Berlin gut präsentieren können und sehen dieser Veranstaltung mit Freude und Optimismus entgegen", gab Gustav Körtge von der WSG Salzwedel zu Protokoll.