Der Kuhfelder Frühlingslauf, ein Angebot der Bogensport-sparte des Kuhfelder SV, organisiert von Peter Gütschow und seinen fleißigen Helfern, ist wohl auch künftig, nach dem Neujahrslauf des SV Eintracht Salzwedel, ein Laufereignis der besonderen Art. Rund 120 Teilnehmer nutzten am Sonnabend die Chance zum Mitmachen.

Kuhfelde. Das Streckenangebot umfasste gleich vier Möglichkeiten zur Teilnahme. Die Kleinsten trauten sich vorzugsweise über die 400 oder 800 Meter-Strecke. Die Erwachsenen nutzten zumeist die drei und auch sechs Kilometer-Strecke auf einem Rundkurs, der vom Dorfstadion aus ins Dorf und wieder zurück führte. Ganz zufrieden mit der Streckenführung zeigte sich der Arendseer Ausdauersportler Andreas Harloff, der das Laufen sozusagen als Auftakt für bevorstehende Wettkämpfe, beispielweise den Arendsee-Triathlon, an dem er wohl auch dieses Jahr teilnimmt, nutzt. Der Athlet meldete erstaunlicher Weise gleich für die 3000 und die 6000 Meter. Die kürzere Distanz wählte Harloff zum "Warmlaufen" und gewann diese auch mit Vorsprung. Dann wurde schnell das Lauf-Shirt gewechselt, denn unmittelbar danach musste er schon wieder beim Start erscheinen. Peter Gütschow schickte die Teilnehmer des langen Kantens los. Harloff meisterte auch diesen Abschnitt in hervorragender Manier und ließ nur Lutz Arnold vom SV Eintracht Salzwedel den Vortritt. Wie vom routinierten Arendseer zu erfahren war, von einem, der es also genau wissen sollte, sei die Strecke, so wie sie ist, in Ordnung gewesen. "Die kann man so lassen. Auch meine Zeit war gar nicht schlecht", freute er sich nach dem Zieleinlauf.

Aber auch Kuhfeldes Bürgermeister Frank Leskien und Vereinsvorsitzende Katrin Habedank hatten nur Worte des Lobes. "Ich freue mich, dass es wieder einen Höhepunkt in Kuhfelde gibt. Das ist gut für die Gemeinde und für die Umgebung. Erst Bogenlaufen, dann der Frühlingslauf, fehlt eigentlich nur noch die Formel 1", flachste Leskien bei der Begrüßung aller Zuschauer und Teilnehmer. Und wer den unermüdlichen Peter Gütschow kennt, weiß, dass selbst diese Möglichkeit nicht ausgeschlossen wäre. Gesetzt natürlich der Fall, die Voraussetzungen stimmen. Der Organisator selbst war ebenso über die zahlreichen Teilnehmer überrascht, so dass er kurzerhand mitteilte, dass sich die Lauffreunde auch im kommenden Jahr diesen Termin dick in den Laufkalender einschreiben sollten.

Das werden sie mit Freude tun. Denn in der westlichen Altmark ist das Angebot an Läufen nur sehr begrenzt. Der Frühlingslauf des Kuhfelder SV ist nun ein Anlaufpunkt mehr. Schon am Sonnabend nutzten viele Laufenthusiasten Kuhfelde als Ort ihres Sports. Von Braunschweig, über Wolfsburg, Salzwedel und Arendsee kamen die Athleten angereist. Auch die Kernigen Altmärker waren mit einigen Läufern vertreten. Die zweite Auflage des Laufes soll, so Gütschow, noch professioneller gestaltet werden, so dass der zeitliche Ablauf besser passt. Mit Transpondern möchte er die Zeiterfassung bewältigen, denn wer weiß, wie viele Sportler bis dahin Kuhfelde ins Auge gefasst haben.

 

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