Gardelegen (scf/eb). Am 2. April entscheidet sich endgültig, ob beide Radball-Mannschaften des Post SV Gardelegen in die Landesliga absteigen müssen oder nicht. Rosig sieht es für die erste Mannschaft mit Stephen Campe und Andreas Friedrich nicht aus.

Friedrich hat berufsbedingt schon lange Zeit nicht mehr am Training teilgenommen. Die Nachwirkungen haben sich im Team bereits gezeigt. Absteigen muss, das steht bereits seit dem zweiten Spieltag fest, die zweite Mannschaft des Post SV Gardelegen. Das Team konnte sich nicht wie erwartet in der Verbandsliga etablieren.

Der letzte Punktspieltag wird am 2. April um 9 Uhr in Colbitz angepfiffen. Im Post-Lager hofft man, dass das zweite Team die erste Vertretung im Kampf um den Klassenerhalt unterstützen kann. Post Magdeburg III liegt nur vier Punkte vor Gardelegen I, was aufholbar sein dürfte.

Die Post-Erste muss gegen die Landeshauptstädter von der ersten Minute an konzentriert auftreten. Die 2:3-Niederlage im letzten Duell war unglücklich, gerade weil die Mildestädter zur Halbzeit noch führten. Gegen Lostau verlor Post zuletzt mit 2:8 und ist daher auf Revanche aus. Auch gegen die Colbitzer Vertretungen müssen sich die Gardelegener mächtig strecken. Ob Kraft und Konzentration ausreichen, muss bezweifelt werden.

Campe ist auf die Unterstützung seines Partners Friedrich angewiesen, damit Gardelegen erhobenen Hauptes das Spielfeld in Colbtz verlassen kann. Die Post-Reserve hat gegen Colbitz IV bislang immer gut ausgesehen und sollte auch diesmal gute Chancen haben.

Im kommenden Jahr werden die Karten wieder völlig neu gemischt. Nach einem langjährigen Studium in Halle ist ein gestandener Spieler wieder nach Gardelegen zurückgekommen. Maik Ruchotzki ist auf jeden Fall eine Verstärkung für die Postler. In Zukunft soll aus dem Post SV Gardelegen schließlich wieder ein echtes Spitzenteams werden.