Schönebeck (nrc) l In der Verbandsliga Süd haben die Handballer der SG Lok Schönebeck die Chance, an ihre gute Leistung der Vorwoche anzuknüpfen. Morgen um 17.30 Uhr empfangen die Schönebecker das Tabellenschlusslicht USV Halle.

Die Hallenser rutschten nach ihrer 20:36 (9:20)-Niederlagen gegen den HC Burgenland II auf den letzten Rang ab. Lok belegt Platz sieben und könnte sich mit einem Heimerfolg auf den sechsten Rang verbessern. Loks Trainer Henning Stapf gibt allerdings wenig auf Tabellenplätze. "Wir wollen unseren ersten Heimsieg im neuen Jahr einfahren und es ist egal ob der Erste oder Letzte der Tabelle kommt." Ein Erfolg vor heimischem Publikum wäre in der Tat ein Geschenk für die Fans, verloren die Elbestädter doch die letzten beiden Partien auf der eigenen Platte.

Die Hallenser sind jedoch nicht zu unterschätzen, denn "sie haben gezeigt, dass sie auch gegen höherplatzierte Teams gewinnen können", weiß Stapf. "Der Gegner ist gefährlich über den Rückraum und im Konterspiel. Zudem haben sie einen sehr guten Kreisspieler. Unsere Deckung wird einiges zu tun bekommen. Es ist wichtig, dass sie stabil steht." Stapf erwartet von seinen Schützlingen, dass die guten Leistungen aus der letzten Partie gegen Einheit Halle 05 wieder abgerufen werden. Diese Partie gewann Lok mit 37:29 (17:13) .

Konstanz heißt das Zauberwort, doch gerade diese wurde in den letzten Partien im Spiel der Elbestädter vermisst. Gegen den USV Halle soll sich das nun ändern. Personelle Sorgen plagen Henning Stapf zur Partie gegen die Saalestädter nicht. "Alle sind fit. Außerdem werden uns drei Akteure aus unserer A-Jugend unterstützen", verrät der Coach.

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