Kegeln l Berlin/Eisleben (hsc/fna) Beide Bundesliga-Mannschaften des Schönebecker SV hatten am Wochenende Pokalaufgaben zu lösen. Für die Männer stand ebenso das Achtelfinale im Landespokal auf dem Programm wie für die Frauen, die außerdem im Achtelfinale des DKBC-Pokals antraten.

Landespokal, Männer

Aufbau Eisleben -

Schöneb. SV 1:7 (3202:3271)

Das erste Spielerpaar, Stefan Stacke (534:510) und Thomas Große (555:539), kam gut zurecht. Es wurde ein Vorsprung von 40 Zählern herausgespielt. Auch im zweiten Durchgang behielten die Schönebecker die Oberhand. Matthias Janke (552:533) und Michael Hagemeyer (549:511) gewannen ebenfalls die beiden Mannschaftspunkte (MP) und stockten den Vorsprung um 57 Zähler auf. Das war bereits die Vorentscheidung, denn für das dritte Starterpaar bestand nur noch die Aufgabe, die Führung im Gesamtergebnis zu verteidigen.

Guido Müller (536:539) und Björn Schulz (545:570) lösten diese Aufgabe mit Bravour. Müller gewann drei Sätze und, obwohl er im Gesamtergebnis mit drei Zählern unterlag, bekam den MP. Schulz teilte sich mit seinem Kontrahenten die Satzpunkte, unterlag ebenfalls im Gesamtergebnis und ging bei der Vergabe des MP leer aus. Die SSV-Kegler gewannen mit neuem Mannschafts-Bahnrekord und treffen nun im Viertelfinale auf den SV Grün-Weiß Wörlitz, der sich gegen den KC Ascania Aschersleben mit 7:1 durchsetzte.

Landespokal, Frauen

TuS Leitzkau -

Schöneb. SV 2:6 (2978:3022)

Auch die ehemalige Schönebeckerin Kathleen Benndorf konnte mit Tagesbestwert von 584 den Sieg des Zweitligisten nicht verhindern. Kerstin Bich war mit 550 Holz am erfolgreichsten für die Elbestädterinnen, die am Sonntag noch im DKBC-Pokal antreten mussten.

DKBC-Pokal, Frauen

Kleeblatt Berlin -

Schöneb. SV 7:1 (3268:3006)

Nur Juliane Große gelang der Gewinn eines Mannschaftspunkts, als sie Mandy Liss bei Teilung der Satzpunkte mit 544:539 bezwang. Stefanie Lehe (500:625), Tanja Borchert (480:513), Susann Härtge (492:537), Kerstin Bich (477:493) und Kerstin Fabian (513:561) unterlagen dem Tabellenführer der 2. Bundesliga teilweise sehr deutlich. Der SSV schied damit im Achtelfinale aus.