Schönebeck (nrc) l Für ihr Rückrundenspiel in der 3. Liga reisen die Volleyballerinnen des SV Pädagogik Schönebeck zum Tabellendritten KSC Berlin II. Die Partie beginnt heute um 15 Uhr. In der Hinrunde unterlag der SVP mit 0:3-Sätzen. Jeder Einzelvergleich endete jedoch knapp mit jeweils 21:25.

Für die Elbestädterinnen wird es allmählich eng. Nach der letzten Niederlage gegen den SVF Neustadt-Glewe steht Pädagogik wieder auf dem letzten Tabellenplatz. Vier Punkte fehlen zum Vorletzten SV Warnemünde. Der Mut hatte die Schönebeckerinnen gegen den Tabellenersten auf scheinbar allen Positionen verlassen. Im Aufschlag fehlte der Druck, in der Annahme die Bewegung und im Block wurde zu zaghaft agiert.

Letzteres ist eines der zwei Probleme, mit dem sich der SVP bereits in der gesamten Saison herumschlägt. Das zweite ist das Zuspiel, das die Schönbecker schon um so manchen Punkt gebracht hat. Bestes Beispiel dafür war die Partie gegen die VG WiWa Hamburg, die mit 2:3-Sätzen knapp verloren ging.

Deshalb hat SVP-Trainer Dennis Raab unter der Woche noch einmal verstärkt an der Sicherheit im Spiel seiner Schützlinge gearbeitet. "Wir haben uns gut vorbereitet, denn wir müssen jetzt in den letzten vier Partien kämpfen." Selbstvertrauen ist das A und O, damit die Klasse gehalten werden kann. "Jede im Team weiß, worum es geht", so Raab. "Wir schauen jetzt von Spiel und Spiel, versuchen die Leistungen zu 100 Prozent abzurufen, unabhängig davon, wer auf der anderen Seite steht."

Gegen die Berlinerinnen sollen druckvolle Aufschläge und eine gute Blockarbeit zum Erfolg führen. "Der KSC ist eine junge Mannschaft, die selbst eine starke Offensive hat und im Aufschlag gut ist. Allerdings gibt es Schwächen in der Annahme", weiß der Coach.

Aus einem vollen Kader kann Raab in Berlin nicht schöpfen. Mittelblock-Akteurin Dorotheé Stock fällt krankheitsbedingt aus und Zuspielerin Verena Horrmann ist noch im Urlaub.

Berlin zu schlagen, wird also eine schwere Aufgabe, zumal der Gegner mit einem Erfolg im Rücken in die Partie startet. Der KSC II siegte in seinem zurückliegenden Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten VSV Grün-Weiß Erkner mit 3:2. Insgesamt stehen 27 gewonnene Sätze und 22 Punkte auf dem Konto der Gastgeberinnen. Schönebeck konnte dagegen erst elf Sätze und sieben Zähler verbuchen.

Das Thema Abstieg ist daher natürlich im Hinterkopf der Mannschaft. Der SVP gibt jedoch nicht auf. Noch haben die Elbestädterinnen vier Partien vor sich, in denen sie Punkte sammeln und die Rote Laterne an Warnemünde abgeben können.