In der Mitteldeutschen Oberliga wartet auf die Handballerinnen der TSG Calbe morgen ab 14 Uhr ein harter Brocken. Es geht gegen den Tabellenzweiten HSV Marienberg. Im Hinspiel unterlagen die Saalestädterinnen klar mit 20:31.

Calbe l Als Schlusslicht hat die TSG die klare Außenseiter- rolle inne. Im zurückliegenden Spiel gegen den HC Sachsen Neustadt/Sebnitz bewies das Team allerdings, dass es Handball spielen kann. Trainer Frank Mühlner weiß zwar, dass die starke Leistung Aufwind gibt, betont aber: "Marienberg ist ein anderes Kaliber. Es wäre eine Sensation, wenn wir gegen diese Mannschaft etwas reißen." Um sich dennoch "so teuer wie möglich" gegen den HSV zu verkaufen, setzt der Coach auf einen sehr beweglichen Angriff. "Dann können wir die gegnerische Defensive durcheinander bringen."

Auf der anderen Seite sieht der Trainer die größte Gefahr in Marienbergs Rückraumspielerin Lucie Hribova. "Sie hat das Geschehen gut im Griff", weiß Mühlner. "Wenn wir sie kontrollieren können, dann haben wir schon viel erreicht." Wie genau Hribova aus der Partie genommen werden soll, wollte der Trainer jedoch nicht verraten.

Neben den Stärken des Gegners ist der TSG jedoch auch eine Schwäche bekannt: "Der HSV kann gut Konter spielen, ist dort aber auch anfällig", so Mühlner. Calbe wird also auch an dieser Station hart arbeiten müssen. Personelle Sorgen plagen Frank Mühlner zunächst nicht. Zwar steht das Abschlusstraining noch aus, doch "zum jetzigen Zeitpunkt sind alle Spielerinnen einsatzbereit."

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