Roßlau/Sangerhausen l(nrc) In der 2. Bundesliga traten die Kegler und Keglerinnen des Schönebecker SV zu ihren Auswärtspartien an. Die Herren reisten zum ESV Roßlau. Eine denkbar schwere Aufgabe wartete dort auf die Elbestädter, da Roßlau in dieser Saison noch kein Heimspiel verlor. Dem SSV gelang es nicht, dies zu ändern, denn er musste mit einer hohen Niederlage wieder heimkehren. Die Frauen traten beim Tabellenvierten VfB Sangerhausen an und mussten dort ebenfalls eine hohe Niederlage einstecken. Sie verlieren in der Tabelle einen Rang und belegen nun Platz sieben.

2. Bundesliga, Männer

ESV Roßlau -

Schöneb. SV 7:1 (3585:3295)

Bereits zum Auftakt bewiesen die Gastgeber ihre Heimstärke. Stefan Stacke musste sich gegen Jens Sobeck mit 1:3 (518:608) geschlagen geben. Dafür überzeugte Thomas Große mit starken 586 Holz und holte damit einen 3:1-Sieg über Frank Pahlisch, der auf 548 Zähler kam.

Einen schwarzen Tag erwischte Björn Schulz, der gegen Ron Seidel keine Chance hatte und den Vergleich mit 0:4 (578:665) deutlich abgeben musste. Auch Michael Hagemeier fand kein Mittel gegen den Roßlauer Uwe Joeckel und unterlag ebenfalls mit 0:4 (511:592). Matthias Janke konnte gegen Andreas Duttenhofer etwas besser mithalten, verlor jedoch ebenfalls mit 1:3 (523:552).

Guido Müller kam im letzten Vergleich nicht zurecht und musste sich Wolfgang Grötz mit 1:3 (579:620) geschlagen geben. Somit konnte lediglich Thomas Große einen Erfolg für den SSV verbuchen. Die Schönebecker rutschen durch diese Niederlage in der Tabelle auf den achten Platz.

2. Bundesliga, Frauen

VfB Sangerhausen -

Schöneb. 6:2 (3177:3101)

"Die Niederlage war vermeidbar", urteilte SSV-Kapitän Anja Groß nach der Partie. Das Startergebnis von Stefanie Lehe gibt ihr recht. Mit 525:499 und dem Mannschaftspunkt startete Schönebeck vielversprechend. Anne Stahlich musste sich ihrer Gegnerin dann jedoch mit 508:528 geschlagen geben. Susann Härtge unterlag mit 520:531.

Die nächsten beiden Duelle endeten sehr knapp. Kerstin Fabian verlor mit 530:533 mit nur drei Zählern. Groß erzielte zwar ein Ergebnis von 536:538, da sie aber die meisten Runden gewann, bekam sie den Mannschaftspunkt.

Im letzten Vergleich trat Kerstin Bich an, die aber verletzungsbedingt durch Juliane Große ersetzt werden musste. Zusammen erspielten beide nur ein Ergebnis von 438:548.