Das letzte Testspiel verlief alles andere als ideal für die Landesklasse-Fußballer der SG Gnadau. Drei grobe Fehler wurden vom SV 09 Staßfurt (ebenfalls Landesklasse) eiskalt bestraft. Doch das Endergebnis von 3:0 spiegelt nicht das Auftreten der Gnadauer wieder.

Staßfurt l Das erste Tor fiel bereits nach drei Minuten. Staßfurts Danny Reuschnr nutzte einen groben Abwehr-Fehler der Gnadauer eiskalt. Dies rüttelte die SGG jedoch wach und sie sorgte dafür, dass der Gegner keinen weiteren Treffer in der ersten Halbzeit erzielen konnte. Vor allem mit Mittelfeld, das mit Marcus Mohn und Mathias Müller gut aufgestellt war, kreierte immer wieder Chancen für die Gäste. In Tore wurden die Möglichkeiten jedoch nicht verwandelt.

Die Staßfurter setzten in der ersten Hälfte nicht nach, schienen sich fast ein wenig auf dem Führungstreffer auszuruhen. "Es war Sand im Getriebe", schätzte SV 09-Co-Trainer Axel Quednow ein. Gnadau präsentierte sich dagegen bissiger. Doch die Belohnung in Form des Ausgleichs blieb aus.

In der zweiten Halbzeit fand Staßfurt besser in die Partie. Es dauerte neun Minuten, bis sich der neu erwachte Elan sichtbar niederschlug. Nach einem Freistoß erzielte Matthias Lieder das 2:0 für den SV 09. Gnadau kämpfte weiter, doch die Chancenverwertung wurde auch in Hälfte zwei nicht besser. Dafür präsentierte sich die Abwehr recht ordentlich. Immer wieder unterband die SGG Staßfurts Angriffe, sodass diese erneut auf einen Fehler der Gäste lauerten mussten.

Diesen beging Gnadau zwei Minuten vor dem Ende der Partie. Erneut gab es Freistoß für den SV 09 und der eingewechselte Julian Schmidt erhöhte das Ergebnis zum 3:0 zu Gunsten der Gastgeber.

"Wir haben abermals umbauen müssen, uns aber dennoch achtbar geschlagen. Die Fehlerliste muss abgearbeitet werden, um wieder erfolgreich zu sein", erklärte Gnadaus Trainer Sebastian Pape auf der Internet-Seite des Vereins.

SG Gnadau: Merker - Wenzel, Feickert, Müller, Heinrich, Glode, Mohn (78. Kade), Kühne, Borck, Böhme, Steigleder (70. Ladebeck)

SV 09 Staßfurt: Beier - Pusch (46. Schmidt), Hartmann, Lissek, Jesse, Lieder, Gurn (46. Rodriguez-Gomez), Reuscher (65. Ulrich), Stachowski, Horstmann, Härtge; SR: Schornetz