Frankleben (nrc) l In der Verbandliga unterlagen die Handballer der SG Lok Schönebeck dem SV Friese Frankleben mit 29:33 (14:13). Trainer Henning Stapf war zu dieser Partie beruflich verhindert, sodass Kapitän Stefan Kazmierowski in die Rolle des Coachs schlüpfte. Dabei fungierte er als Spieler-Trainer, denn Kazmierowski lief auch in der Partie auf.

Lok startete gut, hatte jedoch in der Abwehr zunächst ein paar Probleme. Daher ging Frankleben erst einmal in Führung, bevor Lok in der zehnten Minute schließlich zum 9:9 ausgleichen konnte. "Danach hatten wir zwei gute Chancen, um in Führung zu gehen. Leider haben wir sie nicht genutzt", erklärte Kazmierowski. Die Schönebecker gerieten erneut in Rückstand, den sie zur Halbzeit jedoch auf ein Tor zum 13:14 verkürzen konnten.

In der zweiten Halbzeit gestaltete sich das Geschehen zunächst sehr ausgeglichen. Keine Mannschaft vermochte es, sich entscheidend abzusetzen. "In der Offensive lief es bei uns sehr gut", schätzte der Kapitän ein. "Vor allem unsere beiden jungen Spieler, Mario Meißner und Eike-Christian Herrmann, haben sich sehr gesteigert", fügte er lobend hinzu.

Bis zum Stand von 23:23 war die Partie noch offen, doch dann zeigte sich erneut Loks große Baustelle: die Defensive. "Da haben wir nach wie vor noch Schwierigkeiten", so Kazmierowski. Zudem kreidete er sich einen eigenen Fehler an. "Ich habe bei zwei Siebenmetern übertreten, das sollte nicht passieren." Dadurch pfiffen die Unparteiischen die Strafwürfe ab. Am Ende unterlagen die Elbestädter mit 29:33.

Lok Schönebeck: Niemann, Knörich - Schulz (1), Bauer (5), Kazmierowski (8/1), Sauerzweig, Meißner (6), Hermann (3), Tomm (1), Schröder (5), Krause

Siebenmeter: Schönebeck 4/1 - Frankleben 3/2; Zeistrafen: Schönebeck: 1 - Frankleben 4, Rot: Christian Schubert (3x2Minuten, 37:22, Frankleben)