Gräfenhainichen (nrc) l In der Sachsen-Anhalt-Liga verloren die Handballerinnen der SG Lok Schönebeck mit 26:31 (14:16) gegen die BSG Aktivist Gräfenhainichen. Trotz der Niederlage ist Lok-Trainer Dirk Schedlo zufrieden mit der Leistung seiner Sieben. "Spielerisch kann ich der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Sie hat immer gekämpft."

Die Schönebeckerinnen starteten gut in die Partie und lagen sogar bis zum Stand von 7:7 in Führung. "Wir haben den Gegnerinnen keine Chance für ihr Umkehrspiel gelassen", so der Coach. Bis zu 15. Minute lief bei Lok alles gut zusammen, dann schlichen sich jedoch vermeidbare Fehler ein." Die hat unser Gegner sofort genutzt", sagte Schedlo. Gräfenhainichen erhöhte zum 9:7 und hielt den Vorsprung von zwei Toren bis zum Halbzeitstand von 16:14.

In der zweiten Hälfte erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start. "Wir hatten zu Beginn eine kurze Schwächephase", erklärte Schedlo. "Wir waren nicht in der Lage, an unser druckvolles Spiel der ersten Hälfte vollständig anzuknüpfen." Gräfenhainichen erhöhte zunächst zum 17:14 und schließlich zum 22:16.

Aber Lok gab nicht auf. Vor allem in der Deckung wurde wieder mehr zugepackt. "Die Abwehr hat streckenweise einen sehr guten Job gemacht", lobte der Trainer. So wurde auch die starke Kreisläuferin der Gastgeberinnen von Loks Defensive gut kontrolliert.

In der Offensive gelang ebenfalls wieder mehr. Lok verkürzte den Rückstand schließlich erneut auf zwei Tore zum 21:23. Nur auf das Umkehrspiel des Gegners konnten sich die Elbestädterinnen nicht so gut einstellen wie in der ersten Hälfte. So baute Gräfenhainichen den Vorsprung erneut aus und am Ende stand eine 26:31-Niederlage für Lok zu Buche. "Die Niederlage war aber ein schleichender Prozess, wir konnten gut mithalten", schätzte Schedlo dennoch ein.

Auch für die gesamte Partie fand der Lok-Coach lobende Worte. "Es war ein Spiel auf hohem Liga-Niveau. Vor allem die Torhüterinnen beider Mannschaften waren in guter Form." Neben einer gut aufgelegten Josephine Suchan im Tor trugen sich neun von zehn Feldspielerinnen in die Torschützenliste ein. "Das ist ein ordentliches Ergebnis", lobte der Coach.

Am Sonnabend empfängt Lok Schönebeck den Tabellendritten MSV Buna Schkopau. Dann haben die Schönebeckerinnen Gelegenheit, ihr gute Leistung aus der Partie gegen Gräfenhainichen zu wiederholen.

Lok Schönebeck: Suchan - Wolf (7), Schedlo (9), Bauer (7), Depta (1), Koeck (2), Krause (2/2), Sauer (1), Stagge (4), Moschner, Bullert (1/1)

Siebenmeter: Schönebeck: 3/3 - Gräfenhainichen 7/4; Zeistrafen: Schönebeck 2 - Gräfenhainichen 1