Tischtennis l Schönebeck (tob/nrc) Mit einem überzeugenden 8:1-Erfolg gegen den SV Turbo 90 Dessau II nahmen die Tischtennis-Damen des Schöne- becker SV eindrucksvoll Revanche für die Hinspiel-Niederlage in der Landesliga. Der Kantersieg basierte auf einer geschlossenen Teamleistung.

Turbo trat im Vergleich zur Hinrunde unverändert an und wurde diesmal problemlos von der Platte gefegt. Ersatzspielerin Roswitha Haubt fügte sich nahtlos in die SSV-Mannschaft ein und ersetzte die im Abi-turstress befindliche Sophie Fronecke gut.

Satzführung kann nicht behauptet werden

Die Doppel ließen den eindeutigen Partieausgang noch nicht erahnen, denn die Punkte wurden geteilt. Der Gastgeber ging in Führung, da Ute Kohl und Roswitha Haubt zwar gut starteten, doch ihre 2:0-Satzführung nicht nutzten und sich den konstant agierenden Matthias/Lange mit 1:3 beugen mussten. Doch Regina Kretschmar und Britta Langhans wetzten die Scharte mit einem 3:0-Sieg wieder aus.

In den Einzelspielen hatten die Dessauerinnen dem SSV nichts mehr entgegenzusetzen. Zu Beginn musste Kretschmar gegen die offensiv ausgerichtete Charlot Rykarski, die sie mit einigen Angriffen mehrere Male in Bedrängnis brachte, einen Satz abgeben. Doch die junge Dessauerin fand gegen den Rückhand-Belag und Vorhand-Attacken der Schönebeckerin nicht immer das richtige Rezept und musste sich in vier Abschnitten geschlagen geben.

Langhans lässt sich Schupfspiel nicht aufzwingen

Britta Langhans eröffnete gegen Sigrid Matthias bereits mit offensiven Aufschlägen. Darauf aufbauend ließ sich der SSV-Kapitän das Schupfspiel ihrer Dessauer Gegnerin nicht aufzwingen, setzte Matthias unter Druck und errang einen verdienen 3:1-Erfolg.

Ute Kohl hatte Brigitte Lange jederzeit im Griff und konnte mühelosen mit 3:0 gewinnen. Dies gelang auch Roswitha Haubt, die Kathrin Budai mit sicheren Defensivaktionen und einigen gezielten Angriffen keine Chance ließ. Damit setzte sich der SSV bereits vorentscheidend mit 5:1-Punkten ab.

Kretschmar trumpft mit schnellen Angriffschlägen auf

Mit drei weiteren Siegen machten die Gastgeberinnen bereits frühzeitig Nägel mit Köpfen. Im Spitzenspiel wandte Kretschmar die gleiche Taktik wie ihre Tochter an, operierte mit schnellen Aufschlägen und kompromisslosen Attacken, mit denen sie die Defensive von Matthias weitgehend aushebelte.

Lediglich im zweiten Abschnitt ging der Matchplan des SSV-Routiniers nicht auf, was ihrem insgesamt sicheren Vier-Satz-Sieg jedoch keinen Abbruch tat.

Langhans musste sich nur im Auftaktsatz, den sie knapp mit 13:11 für sich entschied, den Attacken Rykarskis erwehren. In der Folge bekam sie Rykarski mit effektiven Gegenattacken unter Kontrolle und gewann mit 3:0.

Für den schnellen Abschluss sorgte Kohl mit einem glatten 3:0 über Budai. Kohl war in diesem Vergleich die deutlich konstantere Spielerin und wurde kaum gefordert.

Schönebecker SV: Kretschmar (2,5), Langhans (2,5), Kohl (2), Haubt (1)