Schönebeck (nrc) l In der Fußball-Landesliga empfängt der Schönebecker SV morgen um 15 Uhr den FC Wernigerode. Im Hinspiel unterlag der SSV deutlich mit 1:6. Da sitzt der Stacheln noch tief und soll mit einem Heimsieg gezogen werden.

Einfach wird dies jedoch nicht, das weiß auch SSV-Trainer Marko Fiedler. "Wir müssen sehr auf Wernigerodes Stürmer aufpassen und die Räume so eng wie möglich machen." Vor allem auf Martin Gottowik und Nick Schmidt müssen die Elbestädter achten. Beide trafen im Hinspiel doppelt für Einheit. "Wir treten natürlich nicht mit Manndeckung auf", erklärt Fiedler. "Aber wir arbeiten mit Raumdeckung und bei Standards hat jeder seine Zuordnung. Wichtig ist aber vor allem, dass wir Stabilität in unsere Abwehr kriegen." Denn die drei Punkte sollen unbedingt in Schönebeck bleiben, zumal der SSV in seinen letzten drei Heimspielen sieben Zähler holen konnte.

Damit aus diesen sieben möglichst zehn werden, hat Fiedler unter der Woche vor allem am Passspiel gearbeitet. "Das gelang gegen Aschersleben noch nicht so, wie ich mir das vorstelle. Und gegen Wernigerode müssen die Pässe sitzen, damit der Gegner keine Konterchancen bekommt."

Dass seine Schützlinge die Vorgaben umsetzen, daran zweifelt der Trainer nicht. "Wenn wir als Team arbeiten, dann werden wir die Partie auch zu unseren Gunsten gestalten."

Es fehlen: Enrico Palm (gesperrt), Patrick Ebeling, Sebastian Mergel (beide verletzt)