Calbe (nrc) l In der Mitteldeutschen Oberliga empfangen die Handballerinnen der TSG Calbe den Tabellenneunten BSV Magdeburg-Olvenstedt zur Rückrundenpartie. Das Spiel wird morgen um 14 Uhr angeworfen.

Eigentlich sollte die schmerzhafte 18:42-Niederlage gegen Chemnitz abgehakt werden, doch wenn die Saalestädterinnen an das Hinspiel gegen Magdeburg denken, wird vermutlich die Wunde wieder aufplatzen. Denn die TSG unterlag gegen den BSV mit 20:41. "Im Hinspiel haben wir keine gute Defensivleistung gebracht", erinnert sich Calbes Coach Frank Mühlner. "Dort müssen wir den Hebel ansetzen und besser agieren- vor allem agieren und nicht reagieren."

Zudem will der Coach einen schnellen Angriff und ein ruhiges, konzentriertes Passpiel von seinen Schützlingen sehen und "natürlich so wenig Fehler wie möglich". Aus dem Hinspiel weiß Mühlner auch noch, dass der BSV auf halblinker Postion sehr gefährlich ist und "auf der Position mehr oder weniger schalten und walten konnte, wie er wollte", hadert der Trainer. "Wir müssen Halblinks unbedingt in den Griff kriegen." Auch auf die konterstarke Marie Hermes werden die Calbenserinnen aufpassen müssen.

Da Magdeburg-Olvenstedt auf dem neunten Tabellenplatz steht, hofft Mühlner, dass seine Spielerinnen mit dem nötigen Selbstvertrauen antreten, nachdem sie zuvor gegen Gegner höherer Tabellenrängen antraten.

Ein spezielles Training wurde unter der Woche nicht absolviert, allerdings "haben wir die Einheiten mit kleinen Spielen aufgelockert", verrät Mühlner. "Der Spaß sollte die Mädels wieder aufrichten." Außerdem wurden intensive Gespräche geführt und "ich hoffe, dass diese die Spielerinnen erreicht haben".

Die TSG muss in der Tat eine Schippe drauflegen, vor allem die Offensive, da Torgarant Kristin Sroka berufsbedingt ausfällt. Außerdem ist der Einsatz von Torfrau Alexandra Baier fraglich. "Ich hoffe, dass sie bis Sonntag wieder fit ist", sagt Mühlner.