Fußball l Magdeburg (fna) Der Schönebecker SV hat beim 1:1 (0:1)-Remis beim MSV Börde zwei Punkte liegenlassen. Der Fußball-Landesligist bestimmte die Partie über weite Strecken und hatte die Mehrzahl an Chancen, doch es sprang zu wenig Zählbares dabei heraus.

Nur einmal hatte der SSV in der ersten Halbzeit nicht aufgepasst, prompt hatte David Berlin eine Möglichkeit (10.), die er allerdings nicht verwertete. "Danach hatten wir das Geschehen im Griff", betonte Coach Marko Fiedler. Doch seine Schützlinge vergaben zu viele Möglichkeiten, beispielsweise durch Thomas Hellige, der mit einem Kopfball nur die Querlatte traf. Kurz vor der Pause wurden die Gäste dann bestraft. Bei einem Freistoß von Thomas Wolff fehlte die Zuordnung, Christian Liedtke köpfte in Richtung Tor. "Der Ball wäre wohl auch so drin gewesen", erklärte Fiedler, doch Marcus Mähnert habe ihn noch berührt. "Und er stand im Abseits", schätzte der SSV-Coach ein. "Es war allerdings die einzige Fehlentscheidung des Schiedsrichters, der die Partie sonst gut im Griff hatte."

In der Kabine schworen sich die "Roten" neu ein - mit Erfolg. Erneut übernahmen sie die Regie und erarbeiteten sich - unterstützt von mitgereisten Fans - viele Chancen, beispielsweise durch Steven Gondeck oder Denis Neumann. Doch nur eine davon nutzte Neumann zum Ausgleich. In der Folge erspielte sich der SSV weitere Möglichkeiten, doch entweder scheiterten sie am gut aufgelegen MSV-Keeper Jens Angerstein oder sie trafen die falsche Entscheidung, so dass Börde einen Gegentreffer immer wieder verhindern konnte. Allerdings gelang den Gastgebern ebenfalls kein Tor.

Am Ende blieb es also beim Remis. "Das ist etwas ärgerlich, weil mehr drin war und wir mehr Chancen hatten. Nun müssen wir uns gegen Tangermünde die Punkte wiederholen", schaute Fiedler auf die kommende Partie im eigenen Stadion voraus.

Schönebeck: Willner - Kühn, R. Schulze, Bruchmüller, Neumann, Hellige (80. Kauczor), Gondeck, Döring, Schuller, Wagner, Kellermann

Tore: 1:0 Marcus Mähnert (45.), 1:1 Denis Neumann (54.); SR: Michael Damke, ZS: 78