Calbe (sle/nrc) l Das moderne Badminton hat nur noch wenig mit dem artverwandten Rückschlagspiel Federball zu tun. Zwar wird der Ball weiterhin mit einem Schläger über das Netz geschlagen, mit dem Versuch, diesen im gegnerischen Feld zu platzieren. Doch die Dynamik und Schnelligkeit hat sich deutlich verändert, sodass den Zuschauern bei den schnellen Ballwechseln schon mal schwindelig werden kann.

Das Calbenser Friedrich-Schiller-Gymnasium meldete im Rahmen des sportlichen Wettstreits verschiedener Schulen unter dem Motto "Jugend trainiert für Olympia" eine eigene Badmintonmannschaft an und diese war sehr erfolgreich. Nachdem sich die "Schilleraner" souverän im Kreisfinale durchsetzten und auch im Regionalfinale der Konkurrenz keine Chance ließen, stand der unerwartete Einzug ins Landesfinale fest.

Gegen die Sekundarschule Querfurt entwickelte sich ein spannendes Duell, indem die Calbenser mit dem Sieg im athletischen Teil vorlegen konnten. Mit dem Unentschieden im Spielbetrieb, nach vielen hochspannenden Begegnungen, feierten die acht Calbenser Badmintonspieler nach dem knappen Endergebnis den Sieg im Landesfinale. Sportlehrerin Gabi Seebach konnte ihre Freude kaum in Worte fassen: "Ich bin verdammt stolz auf diese wirklich tolle Leistung. Jeder hat einen großen Anteil an diesem überraschenden, aber zugleich verdienten Titelgewinn."

Aufgebot des Friedrich-Schiller-Gymnasiums: Kim Süßmilch, Isabell Schünemann, Tessy Volk, Marie Eisner, Max Bläsing, Toni Graefe, Oliver Sander und Alexander Stock