Handball l Schönebeck (nrc) In der Verbandsliga Süd reisen die Handballer der SG Lok Schönebeck zum Tabellennachbarn Weßenfelser HV. Die Partie beginnt morgen um 14 Uhr. Beide Mannschaften trennt nur ein Punkt. Bei einem Sieg könnte Lok seine Mittelfeld-Position weiter festigen, bei einer Niederlage würde Weißenfels allerdings vorbeiziehen.

Das Hinspiel war, vor allem für die Zuschauer, ein spannendes und torreiches Match. Am Ende mussten sich die Elbestädter knapp mit 39:40 geschlagen geben. "Ich gehe davon aus, dass auch dieses Spiel wieder torreich sein wird", schätzt Loks Trainer Henning Stapf ein. Den Gegner hat er vor allem durch seine Schnelligkeit und Gefährlichkeit über die erste und zweite Welle in Erinnerung. "Wir dürfen auf keinen Fall in Konterfallen laufen und müssen hinten stabil stehen. Die Abwehr war im Hinspiel unser Knackpunkt." Stapf erinnert sich allerdings auch daran, dass der WHV im Positionsspiel seine Schwachstelle hatte. "Dort können wir ansetzen."

Lok ist seit drei Spielen ungeschlagen, das gibt Selbstvertrauen. "Das merkt man auch im Training", lobt der Coach. Übermütig dürfen die Elbestädter allerdings nicht werden. "Weißenfels hat den Heimvorteil", betont Stapf. Allerdings werden auch die Lok-Fans ihr Team auswärts kräftig unterstützen. Für die treuen Anhänger der "Lokomotive" steht ein Bus bereit. Dieser fährt am Sonntag an der Franz-Vollbring-Halle um 11.30 Uhr ab.