Sieht man sich die Ausgangssituation der Teams sowie die spielerische Vergangenheit zweier Schönebecker an, könnte man annehmen, dass die Fußball-Verbandsliga-Partie des SSC gegen den 1. FC Lok Stendal, die am Sonntag um 14 Uhr beginnt, eine ganz besondere Begegnung wird.

Schönebeck l Doch Trainer Heiko Böhler aus dem Gespann mit René Kausmann betont, "es wird ein ganz normales Spiel". Die Partie beginnt am Sonntag um 14 Uhr. Moritz Instenberg lernte bei den Altmärkern das Fußball-Handwerk und Mario Hosenthien lief ebenfalls schon im Trikot der Stendaler auf. "Moritz wird allerdings verletzungsbedingt nicht auflaufen und Mario ist ein erfahrener Akteur und hat ja schon bei einigen Vereinen gespielt", so Böhler. Auch die Tabellensituation beeindruckt den Trainer nicht. "Wir müssen wieder Konstanz in unsere Spielweise bringen und schauen zurzeit nicht wirklich auf die Tabelle."

Dennoch weiß der Coach den Gegner einzuschätzen. "Stendal ist eine junge Truppe, die viermal die Woche trainniert und daher sehr fit ist." Der SSC hat allerdings schnelle Spieler in seinen Reihen und ist mit 15 Gegentreffern eines der abwehrstärksten Teams der Liga. "Eine gute Defensive beginnt bereits vorn", weiß Böhler. "Bei uns laufen Angriff und Abwehr zusammmen."

Die Defensive dürfte jedoch aufgrund des Ausfalls von Instenberg etwas angeschlagen sein, denn "Moritz ist der Chef in der Innenverteidigung." Die Stendaler, "die zurzeit einen guten Lauf haben", werden versuchen, dies nutzen. Drei Punkte konnte der SSC im Hinspiel bereits mit einem 2:1-Erfolg einfahren. Nach dem Remis gegen Edelweiß Arnstedt wollen die Elbestädter wieder gewinnen.

Es fehlen: Moritz Instenberg (verletzt), Mario Hosenthien, Felix Krause (beide fraglich) - Steven Schubert (gesperrt), Christopher Luhaka, Edgar Krause (beide fraglich); SR: Mike Weiß, Hinspiel: 1:2