Nach dem spielerisch überzeugenden Auftritt beim 1. FC Lok Stendal (3:1) möchte Fußball-Verbandsligist Schönebecker SC morgen ab 15 Uhr gegen den VfB Sangerhausen nachlegen. Es soll der Auftakt zu einer Serie von mindestens drei Siegen in Folge werden.

Sangerhausen/Schönebeck l Vermessen ist das keineswegs, was sich René Kausmann aus dem Trainergespann mit Heiko Böhler für die Partien gegen den VfB, den 1. FC Bitterfeld-Wolfen (H) und den Haldensleber SC (A) vorstellt. "Zuhause haben wir noch kein Spiel verloren", betont Kausmann. Diese Serie soll bestehen bleiben, möglichst auch mit Dreiern.

Die Sangerhäuser stellen die drittschlechteste Offensive der Liga, unterschätzen wird sie der Gastgeber deshalb aber nicht. "Wir haben auch nur 31 Treffer markiert, liegen in der Offensivstatistik nur auf Rang acht, obwohl wir uns eine Vielzahl an Chancen erarbeiten", relativiert Kausmann die Statistik. Vielmehr sind seine Schützlinge umso mehr gewarnt, den VfB auf die leichte Schulter zu nehmen. "Wir unterschätzen niemanden."

Da die Gäste mit einer defensive Aufstellung erwartet werden, weil unter anderem Abwehrstratege Meik Rockschuh und Kapitän Robin Teichmann gelbgesperrt fehlen, stellen sich die "Grünen" auf ein Geduldsspiel ein. Sie gehen die Aufgabe mit noch mehr Konzentration als gegen einen Tabellennachbarn an. "Wir wollen unbedingt gewinnen."

Wie viel ein Erfolg wert sein könnte, erfahren die Schönebecker bereits heute Abend, wenn der Zweite Askania Bernburg und der Tabellenführer BSV Halle-Ammendorf aufeinandertreffen. Womöglich gelingt es, den Rückstand auf Platz eins auf fünf Zähler zu verkürzen. Vermessen ist das nicht.

Es fehlen: Pascal Matthias, Mario Hosenthien (beide angeschlagen, fraglich) - Meik Rockstroh (5. Gelbe), Robin Teichmann (10. Gelbe); SR: Tim Kohnert, Sven Schweinefuß, Robin Enkelmann, Hinspiel: 3:0