Halle (dku/fna) l Der 2. Arawaza-Cup wartete mit knapp 450 Starts aus elf Nationen wie England, Österreich, Belgien, Niederlande, Nepal oder Indien auf und entwickelt sich zu einer internationalen Größe in Deutschland. Auch mehrere Athleten aus dem 1. Shotokan-Karate-Do-Verein Schönebeck waren mit von der Partie.

Den Anfang durfte Wettkampfneuling Chantalle Riesland in der Kata U 10 machen. Sie präsentierte Heian Shodan und Heian Nidan, konnte sich aber nicht bis ins Finale durchsetzen. In der Trostrunde blieb für Chantalle ein guter fünfter Platz. Samira Kallweit startete in der Kata U 12. Sie zeigte eine Starke Jion und zog so ins Poolfinale ein. In diesem konnte sie sich nicht durchsetzen. Mit der Kata Bassai-Dai überzeugte sie im kleinen Finale ein weiteres Mal und wurde Dritte.

In der Kata U 14 sorgte Denise Krause für Aufsehen. In Runde eins stand sie der amtierenden Landesmeisterin aus Sachsen-Anhalt gegenüber. Denise überzeugte mit der Kata Jion und sicherte sich 3:0-Kampfrichterstimmen. Gegen die Landesmeisterin aus Mecklenburg-Vorpommern unterlag Denise durch einen Wackler in der Bassai-Dai knapp. Der Einzug in die Trostrunde wurde schließlich verwehrt.

Als alter Hase startete Nadin Kusch in der Kata U 16. Bereits in der ersten Runde sah sie sich einer befreundeten Bundeskaderathletin gegenüber. Nach der Präsentation von sehr starken Katas auf beiden Seiten zogen die Kampfrichter 1:2 Stimmen gegen Nadin. In der späteren Trostrunde ließ die Schönebeckerin nichts anbrennen und wurde Dritte.

Als jüngste Starter begaben sich Samira Kallweit und Maximilian Krieg im Kumite U 12 in den Ring. Samira wurde im Poolfinale gestoppt. Über die Trostrunde sicherte sie sich Platz drei. Maximilian gewann zwar die erste Runde souverän, nahm dann aber aufgrund einer Verletzung das Tempo heraus und verlor knapp. Über die Trostrunde wurde er Fünfter.

Im Kumite U 14 setzte sich Denise Krausein den Vorrunden souverän durch. Im Finale stand sie einer bekannten thüringischen Athletin gegenüber. Trotz ihrer schnellen Fußtritte und langen Schläge gelang es Denise nicht, richtig zu punkten und sie musste sich mit knappen 3:4 geschlagen geben. Für Hannes Krüger und Alex Bassarab lief es weniger rund. Im riesigen Pool, gespickt mit Topathleten, erreichten die beiden keinen Podestplatz.

Im Kumite U16 war Nadin Kusch ihren Gegnern klar unterlegen. Diesen Nachteil machte sie durch ihre taktische und schnellere Art zu kämpfen super wett und gewann ihre Vorrunden souverän. Im Finale musste Nadin einen harten Treffer im Gesicht einstecken, sie verlor im Kampfrichterentscheid aufgrund ihrer passiveren Art.

Alexander Krüger (Kumite Ü 18) zog ohne Probleme ins Finale ein. Er stand einem starken polnischen Athleten gegenüber. Aufgrund der Knieverletzung des Gegners wollte Alexander seine Paradetechniken im Bereich Fege und Wurf nicht einsetzen. Aus dieser am Ende vermutlichen "Finte" heraus punktete der Gegner in den letzten Sekunden - Platz zwei.

Als Highlight des Tages standen die Teambegegnungen auf dem Plan. Schönebeck hatte mit Alex Bassarab, Hannes Krüger, Maximilian Krieg und Jonas Kerber (KDVZ Magdeburg) gemeldet. Das Team war eine Gewinnerkombination und biss sich regelrecht bis ins Finale durch. In diesem musste es gegen Bremerhaven antreten. Nach einigen harten Kämpfen stand Platz eins für die Schönebecker fest.

Denise Krause startete mit dem KIH Halle. Das Team zog ins Finale ein, unterlag Bushido Walthershausen knapp.