Salzlandkreis (hla/fna) l Schon vor den angesetzten Viertelfinalspielen im Fußball-Unionspokal der Frauen hatte Lok Aschersleben das Halbfinale erreicht. Denn zwischenzeitlich hatte der ausgeloste Gegner Stahl Thale sein Team vom Spielbetrieb zurückgezogen. So fanden nur drei Begegnungen im sportlichen Wettstreit statt, die dafür von jeder Menge Spannung geprägt waren. So fielen die letzten beiden Treffer in Latdorf erst in den Schlussminuten. Dennoch bedeuteten sie den klaren Sieg für die Spielgemeinschaft Löderburg/Etgersleben. Ein gutklassiges und abwechslungsreiches Spiel lieferten sich Winningen und Eickendorf. Als alle schon die Verlängerung im Fokus hatten, erzielte die Eintracht-Antreiberin Linda Fischer, die auch schon die 1:0-Führung markiert hatte, - 85 Sekunden vor dem Schlusspfiff - das entscheidende Tor. Das knappste aller Ergebnisse reichte dem Tabellenführer der Unions- liga, dem Schönebecker SV, zum Einzug ins Halbfinale.

Die beiden Halbfinalspiele zwischen der SG Löderburg/Etgersleben und Eintracht Winningen sowie zwischen dem Schönebecker SV und Lok Aschersleben finden am Donnerstag, 1. Mai, statt.

Fichte Latdorf -

Löderburg/Etgersl. 0:3 (0:1)

Tore: 0:1 Jeannette Reuter (26.), 0:2 Rebekka Brandt (66.), 0:3 Anne Schulz (70.); SR´in: Brauns (Preußlitz), ZS: 32

Eintracht Winningen -

SG Eickendorf 2:1 (1:1)

Tore: 1:0 Linda Fischer (HE, 5.), 1:1 Jessica Daul (8.), 2:1 Linda Fischer (69.); SR: H. Lampe (Staßfurt), ZS: 28

Schönebecker SV -

Bernburg/Biendorf 1:0 (1:0)

Es war ein Geduldsspiel, bis sich Susanne Ebeling auf der rechten Seite durchsetzte, in den Strafraum dribbelte und auf Christin Hochholz zurücklegte. Diese hatte dann keine Mühe, den Ball im gegnerischen Kasten unterzubringen. Der Treffer fiel zu einem psychologisch günstigen Zeitpunkt, denn der SSV ging so mit einer Führung in die Pause. Bis dahin hatte der Gastgeber die besseren Chancen, zudem bestimmte er das Spiel. Die Gäste waren nur sporadisch durch die Torjägerinnen Denise Weidlich und Nathalie Hamann gefährlich. Ihre Vorstöße waren aber sichere Beute der Abwehr. In der zweiten Hälfte brachte keine Mannschaft ihre Möglichkeiten unter, sodass die Gastgeber den knappen Vorsprung bis ins Ziel retteten und in die nächste Runde einzogen.

Tor: Christin Hochholz (32.); SR: Nimmich (Eickendorf), ZS: 37