Villach/Schönebeck (mst/fna) l Für eine kleine Gruppe der Leichtathleten des Schönebecker SC ging es - dank der finanziellen und organisatorischen Unterstützung des Schönebecker Unternehmens "Werkzeug Schultze GmbH" - zu einem fünftägigen Trainingslager. In diesem Jahr hieß das Ziel Österreich, genauer das etwa 750 Kilometer entfernte Villach.

Nach neun Stunden Fahrt in zwei Kleinbussen konnten die Zimmer im Forellenhof, zehn Kilometer von Villach entfernt, bezogen werden. Danach erfolgte bereits die erste Trainingseinheit in Form eines lockeren Waldlaufs. An den weiteren Tagen ging es dann in das idyllisch gelegene Stadion von Villach, was zur Freude der Trainer Dirk Braune, Frank Walter und Manfred Steffan sehr gute Bedingungen bot. Auch der Platzwart des Stadions stand immer hilfreich zur Seite, wenn es um die Bereitstellung von Trainingsgeräten ging. Es wurden jeweils zwei Stunden am Vormittag und Nachmittag trainiert. Man hatte ausreichend Platz, da nur zwei andere Trainingsgruppen im Stadion zu gleichen Zeit trainierten. Eine Gruppe war aus Rosenheim, die auch im Forellenhof untergebracht war. So kam man natürlich schnell ins Fachsimpeln.

Da sich das Wetter von seiner besten Seite zeigte, konnte das Trainingspensum ohne Probleme absolviert werden. So wurden viele Elemente im Sprint-, Sprung- und Wurfbereich trainiert. Alle Athleten hatten dabei viel Spaß, nahmen aber das Training trotzdem sehr ernst. Für die Werfer hatte Braune zwei Krafteinheiten anberaumt. Diese fanden im Bundes-Leistungszentrum statt. Auch hier waren die Bedingungen optimal.

Nach vier Tagen intensiven Trainings wurde am Donnerstag die Heimreise angetreten. Für alle Athleten und die Trainer ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Die Sportler und Übungsleiter bedanken sich bei Steffen Schultze, dem Geschäftsführer des unterstützenden Unternehmens, für die Hilfe bei der Durchführung des Trainingslagers und wollen das mit guten Leistungen in den kommenden Wettkämpfen untermauern.