Der Schönebecker SC geht mit neun Mannschaften in den Tennis-Sommer 2014, darunter auch zwei Nachwuchsteams. Nicht nur ihnen werden gute Chancen im Rennen um die vorderen Plätze eingeräumt.

Schönebeck (sbe/fna) l Nachdem im letzten Jahr für die Herren ein dritter Platz in der Landesliga als Ergebnis zu Buche stand, möchte die Mannschaft auch in diesem Jahr mit dem Abstieg nichts zu tun haben. Dabei werden wohl noch mehr als im letzten Jahr auch die Nachwuchsspieler in der Verantwortung stehen. "Mittlerweile ist ein Großteil der Mannschaft über 30. Deshalb hat fast jeder Spieler eine Doppelbelastung mit Punktspielen in beiden Altersklassen. Daher müssen wir verstärkt auf den Nachwuchs setzen, der ja auch perspektivisch in der Landesliga Fuß fassen soll", so Mannschaftskapitän Steffen Behm. Da die Mannschaft in diesem Jahr in der Nordstaffel spielt gibt es leider keine Kreisderbys, sowie im letzten Jahr.

Durch den erfolgreichen aber dennoch knappen Klassenerhalt der Herren 30 um Kapitän Raik Deblitz im Premierenjahr in der Landesoberliga, ist auch dieses Jahr der Klassenerhalt oberstes Ziel. Nachdem nun zwei weitere Spieler mit ihrem 30. Geburtstag von den Herren dazugestoßen sind, ist die Mannschaft noch ausgeglichener besetzt, so dass dieses Saisonziel realistisch erscheint.

Auch für die Herren 40 gilt es, nach dem letztjährigen dritten Rang in der Landesliga sich im Tabellenmittelfeld zu etablieren. Schwer wiegt, dass das Schönebecker Urgestein und Vielspieler Horst Wesemann aufgrund seines Alters der Mannschaft um Kapitän Jörg Buse nicht mehr zur Verfügung steht. Aber mit Thomas Breyer, Jörg Buse und Marco Gräfe hat die Mannschaft erfahrene Stammspieler, die allesamt auf viel Erfahrung in Landes- und Landesoberliga bauen.

Herren 50 wollen guten zweiten Platz wiederholen

Die Herren 50 erreichten im letzten Jahr einen guten zweiten Platz in der Landesliga. Dieser soll verteidigt werden. Im Kern besteht die Mannschaft wie im letzten Jahr aus Horst Wesemann, Jürgen Praxator, den Brüdern Axel und Rainer Peukert sowie Hans Plümecke.

Die Herren 60 konnten im letzten Jahr in der Landesliga überzeugen. Sie gewannen alle Spiele und gaben dabei insgesamt nur vier Matchpunkte ab. Die logische Folge war der souveräne Aufstieg in die Landesoberliga. Es bleibt abzuwarten, wie sich die Mannschaft um Kapitän Klaus Liebig in der höchsten Spielklasse Sachsen-Anhalts schlägt. Mit Horst Wesemann, der in diesem Jahr 60 Jahre geworden ist, steht ein starker neuer Spieler zur Verfügung, der bereits "Tennisluft" in der Regionalliga geschnuppert hat.

Die Damen 30 treten in der Landesliga. Der Mannschaft um Gerlinde Riechert, Stefanie Kalweit, Simona Horrmann, Julia Reichenbach, Nicole Biging, Kerstin Peukert, Jacqueline Lassahn, Sabine Wilhelm und Peggy Endert wird wie im letzten Jahr, als es zu einem dritten Platz gereicht hat, versuchen sich im Mittelfeld der Landesliga zu etablieren.

Schon im letzten Jahr überzeugten die Jüngsten des SSC in der Jugendbereichsliga. Nach den Siegen gegen Calbe, Biederitz III und IV, und TC Magdeburg wurde bei nur einer Niederlage gegen den Staffelfavoriten MTC Germania Magdeburg ein mehr als achtbarer zweiten Platz erreicht. Da die Entwicklung der Jungs auch im Winter eine eindeutige Tendenz nach oben gezeigt hat, traut man Konstantin Fricke, Vincent Thormann, Paul Schwarz und Benjamin-Joel Heier in diesem Jahr auch wieder eine starke Punktspielsaison zu.

Auch bei der U 18 war im letzten Jahr eine ordentliche Entwicklung zu verzeichnen. Nach dem Abstieg aus der Landesoberliga, fasste die Truppe in der Landesliga Fuß und erreichte am Ende der Saison einen guten zweiten Platz, der zum sofortigen Wiederaufstieg in die Jugendoberliga führte. Einzig dem Staffelsieger aus Osterburg musste man sich geschlagen geben. "Das Tennisspiel der Jungs hat sich deutlich verbessert", schätzt Übungsleiter Alexander Buse ein. "Gerade durch die Punktspiele im Herrenbereich wurden ihnen ihre Defizite bewusst, an denen sie in der Folge im Training gearbeitet haben." Gegen die starke Konkurrenz ist jedoch nochmals eine Leistungssteigerung im Vergleich zum Vorjahr nötig. Das Potential ist ohne Frage vorhanden.