Bitterfeld (fna) l Aus der Traum von einem erfolgreichen Abschluss: Der SV Pädagogik Schönebeck hat das Finale im Landespokal gegen den Regionalligisten Blankenburger VF mit 1:3 (-18, -18, 17, -23) verloren. Zudem muss das Team wohl den Abstieg aus der 3. Volleyball-Liga hinnehmen, da mit dem Kieler VT und Aurubis Hamburg II beziehungsweise Stralsund mindestens zwei Teams aus der 2. Bundesliga in die Nordstaffel absteigen.

Laut Internetseite des Nordost-Verbands ist in diesem Fall aber noch nicht das letzte Wort gesprochen. Dort heißt es: "Offen ist, ob die am Aufstieg interessierten Frauen des SC Alstertal-Langenhorn als zusätzlicher Aufsteiger aus der RL Nord für die Dritte Liga überhaupt berücksichtigt werden können. Wenn am Ende tatsächlich noch ein Platz frei wäre, dann käme zunächst der SV Pädagogik Schönebeck zum Zuge. Bei all dieser Konstellation ist der Hinweis nötig, dass auch noch nicht klar ist, ob es wirklich Absteiger aus der 2. Bundesliga Nord geben wird."

Mit einem Erfolg im Pokalfinale - es wäre der erste seit 2012 gewesen - hätte der SVP die Saison bei allen Eventualitäten erfolgreich abschließen können, doch das Team fiel in alte Muster zurück. Vom aufopferungsvollen Kampf der letzten beiden Partien in der Liga war nichts mehr zu sehen, stattdessen fielen die einfachsten Bälle ins Feld, ohne dass sich jemand hinbewegt hätte. Blankenburg hingegen spielte schnörkellos, unaufgeregt, sicher. Vor allem über die Mitte wurden die Punkte erzielt. Im vierten Satz hatte Pädagogik beim 23:22 die Aussicht auf den Tie-Break, doch strittige Schiedsrichter-Entscheidungen und mangelnde Konsequenz verhinderten den Teilerfolg.

Pädagogik Schönebeck: Viniarskyte, Schultze, Lehrmann, Müller, Polter, Schemel, Arndt, Dreher