Berlin (nrc) l Vor beeindruckender Kulisse starteten beim 25. Big-Lauf in Berlin über die 25 Kilometer und die Strecke im Halbmarathon über 3000 Athleten. Unter ihnen waren auch Andreas Broska von der TSG Calbe und Torsten Wolff vom BSV Eickendorf. Beide Läufer hatten ein Ziel: Eine Zeit unter zwei Stunden zu erreichen. Und diese Vorgabe verwirklichten beide Sportler mit Bravour. Broska startete bei den 25 Kilometern, also fast einmal quer durch die Hauptstadt. Der Start lag direkt vor dem Olympiastadion, das Ziel in seinem Inneren.

Nach seinem letzten Rennen hatte sich der Saalestädter vorgenommen, seine Kräfte besser einzuteilen. "Ich wollte pro Stunde 12,5 Kilometer laufen", erklärte Broska. "Am Ende habe ich in der ersten Stunde 12 und in der zweiten 13 Kilometer geschafft." Schließlich stand eine Zeit von 1:59:09 Stunden zu Buche, sodass der Rolandstädter sein Ziel fast "punktgenau erreichte". Das bedeutete in der Altersklasse (AK) U 23 Platz neun von 38 Teilnehmern. Im Gesamtklassement belegte Broska damit Rang 608 von 2900 Startern. "Ich bin sehr zufrieden", sagte der Athlet. "Normalerweise laufe ich meine starken Zeiten erst gegen Ende der Saison." Das gute Ergebnis spürte Broska allerdings noch im Nachhinein. "Meine Beine schmerzten ganz schön", verriet der Calbenser. "Das haben sie auch schon während des Laufs getan. Am Ende der Strecke wusste ich nicht, ob ich weinen oder mich freuen sollte."

Im Halbmarathon startete Freund und Laufkollege Torsten Wolff vom BSV Eickendorf in der AK der Herren. Auch er wollte seine Strecke unter zwei Stunden bewältigen. Mit dem Gelände kam Wolff gut zurecht. Für ihn war von großem Vorteil, dass er sich an anderen Läufern seines Niveaus orientieren konnte. Mit einer Zeit von 1:45:14 Stunden überquerte er schließlich im Olympia- stadion die Ziellinie, von begeisterten Zuschauern empfangen. Damit erreichte Wolff in der Altersklasse der Herren Platz 38 von 99 gestarteten Läufern. Von den insgesamt 738 Teilnehmern des Halbmarathons belegte der Eickendorfer Rang 244.

"Die Strecke ist zum Laufen wirklich ideal", bewertete Broska. "Der Boden ist fast durchgängig asphaltiert, Berlin ist größtenteils windgeschützt und die Steigungen und Senkungen sind nur leicht." Nun haben die Läufer erst einmal eine kleine Pause. Diese Zeit wird für ein lockeres Training und die Vorbereitung auf die nächsten Wertungsläufe genutzt. Im Fall von Andreas Broska wird die freie Zeit wohl auch dazu dienen, die schmerzenden Beine auszukurieren.

Ergebnisse (Angaben in Stunden)

25 Kilometer

U 23: 9. Andreas Broska (TSG Calbe) 1:59:09

Halbmarathon

AK H: 38. Torsten Wolff (BSV Eickendorf )1:45:14