Gnadau (nrc) l "Es ist ein richtungsweisendes Spiel", betont Sebastian Pape, Trainer der SG Gnadau (12.). Sollte seine Elf morgen um 15 Uhr gegen Roter Stern Sudenburg (14.) gewinnen, dann würde sie das Thema Abstiegskampf fast ad acta legen können. "Die Mannschaft weiß, worum es geht und ist heiß auf die Partie", so der Trainer.

Im Hinspiel trennten sich beide Mannschaften mit einem 2:2 (0:2)-Remis. Gnadau lag zur Pause mit zwei Treffern hinten, kämpften sich aber wieder zurück. Dieses Mal will die SGG allerdings das Team sein, das zuerst in Front geht. "Wir müssen mit großem Selbstbewusstsein auftreten und von Anfang an klar stellen, wer der Herr im Haus ist", gibt Pape die Marschroute vor. Auf den Gegner wird sich dabei so gut wie nicht konzentriert. "Sudenburg hat inzwischen einen neuen Trainer, der wohl auf ein anderes System setzen wird", vermutet der Coach.

Mit drei Punkten aus dieser Partie wären die nächsten Spiele auch leichter zu bestreiten. "Wir haben noch drei Heimspiele und diese wollen wir ohne großen Druck angehen."

Dieser lastet auf dem Gegner, denn mit einer Niederlage bleibt Roter Stern tief im Abstiegskampf stecken. Die Partie ist also auf jeden Fall recht brisant. An Motivation fehlt es nicht. "Die Mannschaft hat es selbst in der Hand, die Klasse vorzeitig zu sichern", so der Trainer. Gegen die Magdeburger kann er auf einen fast vollen Kader zählen.

Es fehlt: Philipp Bläsing (verletzt), Hinspiel: 2:2, SR: Benjain Petri