Gnadau/Kleinmühlingen l Heute hat der TSV Kleinmühlingen/Zens die Chance, seine mittelprächtige Saison und die schwachen Vorstellungen der vergangenen Spieltage vergessen zu lassen. Heute hat die SG Gnadau die Chance, den letzten notwendigen Punkt im Kampf um den Klassenerhalt in der Fußball-Landesklasse einzufahren. Heute ab 19 Uhr haben beide Mannschaften im Fliederpark die Chance, die Nummer eins im Nachbarschaftsduell zu werden.

Vielleicht ist das etwas übertrieben formuliert, zumindest wenn man Sebastian Pape, Trainer der Gastgeber, glauben darf. "Es ist nicht das wichtigste Spiel der Saison für uns. Der Klassenerhalt hat mehr Brisanz." Dennoch stellt der Coach sich auf einen heißen Tanz ein. "Wir werden auf jeden Fall dagegenhalten." Angesichts der Verletztenmisere auf beiden Seiten sollte das direkte Aufeinandertreffen in den Zweikämpfen durchaus glimpflicher ablaufen als zu erwarten ist.

Doch auch die Verbliebenen haben ihre Ambitionen in den Trainingseinheiten dargelegt. "Die Jungs haben gut trainiert", betont Mario Katte, Trainer des TSV. "Wir haben auf das Spiel hingearbeitet, müssen uns aber nochmal strecken, um etwas mitzunehmen."

Bereits das Hinspiel verlief sehr abwechslungsreich. Während Kleinmühlingen stark begann und auch in Führung ging, ruhte sich das Team darauf zu sehr aus. Gnadau kam auf und glich aus. Am Ende trennten sich beide Teams mit einem gerechten 1:1-Remis.

Es fehlen: Michael Heinrich (Rotsperre), Marcus Rasche, Robet Paasch, Philipp Oppelt (alle fraglich), Denny Wenzel (Beruf), Florian Feickert (Urlaub), Philipp Bläsing (angeschlagen); SR: Christopher Bethke, Christian Schütze, Detlef Mittelstädt; Hinspiel: 1:1