Eine sehr durchwachsene Saison geht beim Schönebecker SC (8.) zu Ende. Morgen um 15 Uhr bestreitet die Elf des Trainergespanns René Kausmann und Heiko Böhler ihr letztes Punktespiel gegen den 1. FC Romonta Amsdorf (11.). Für die Übungsleiter wird es die letzte Partie beim Fußball-Verbandsligisten.

Schönebeck l Kausmann verabschiedete sich mit einem lachenden und einem weinenden Auge. "Aufgrund der derzeitigen Situation ist es schon gut, wenn man einen Schlussstrich ziehen kann", erklärt der Trainer. "Um die Mannschaft tut es mir allerdings sehr leid, denn das war eine klasse Truppe." Kausmann wird nun eine Pause einlegen. In der kommenden Saison steht er bei keinem Team an der Seitenlinie.

Bevor er und Böhler dem SSC jedoch Lebewohl sagen, wollen sie ihre Mannschaft noch zu einem letzten Erfolg führen. Im Hinspiel unterlagen die Elbestädter Romonta mit 0:2. "Dafür wollen wir uns revanchieren." Auf einen Amsdofer müssen die Schönebecker wohl besonders acht geben: Mathias Fengler ist der torgefährlichste Spieler bei den Gästen.

Eine gute Taktik aufzubauen wird allerdings schwierig, sieht es doch personell nach wie vor nicht rosig aus. Im schlimmsten Fall muss der SSC auf sieben Spieler verzichten. Zwei Akteure, Luiz Adriano De Oliveira und Sergio Luciano Barrano sind in ihre brasilianische Heimat zurückgekehrt. Sebastian Prosovsky wird wohl bei der Reserve aushelfen, drei weitere werden verletzungsbedingt fehlen.

Es fehlen: Luiz Adriano De Oliveira, Sergio Luciano Barrano (beide privat), Sebastian Prosovsky (spielt für Reserve), Mario Hosenthien, David Koslowski (beide fraglich), Mathias Braunert, Christoph Breitmeier, Fabian Falkenberg (alle verletzt); SR: Karsten Fettback; Hinspiel: 0:2