Seit 2003 ist Sascha Bergholz bei der TSG Calbe aktiv, hat mit dem Fußball-Landesligisten viele Höhen und Tiefen durchlebt. Zu den Höhepunkten zählten regelmäßig die Vergleiche mit dem 1. FC Magdeburg, zuletzt 2009 im Landespokal (0:3) und 2012 im Testspiel (0:12). Auch am Mittwochabend (0:4) war Bergholz dabei. Sportredakteur Frank Nahrstedt sprach mit dem 24-Jährigen über seine Eindrücke.

Herr Bergholz, ist ein Spiel gegen den 1. FCM für Sie noch etwas Besonderes?

Sascha Bergholz: Selbstverständlich. Es kommt ja nicht so oft ein großer Verein zur TSG Calbe.

Auf welches Duell hatten Sie sich besonders gefreut?

Ich hätte schon gern direkt gegen Christian Beck gespielt, aber das Match war derart temporeich, dass ich in der Zentralen immer einen anderen Gegenspieler hatte.

In der Abwehr hat sich die TSG stark präsentiert. Lag darauf der Fokus?

Ja. Der Trainer hatte schon in der Ansprache vor dem Spiel betont, dass wir uns auf die Defensive konzentrieren wollen, um so auch unsere Defizite erkennen und abstellen zu können.

Wie haben Sie das bisherige Training mit dem neuen Coach aufgenommen?

Die Zusammenarbeit mit dem Trainer und als Team funktioniert sehr gut. Ich denke, dass wir mit unserem derzeitigen Kader oben mitspielen können.

Welche persönlichen Ziele verfolgen Sie für die kommenden Saison?

Ich werde versuchen, mehr Tore als in der vergangenen Saison zu erzielen, da waren es 18. Nun sollen es 20 oder mehr werden. Mit der Mannschaft strebe ich einen einstelligen Tabellenplatz an und hoffe, dass wir auf den Rängen eins bis fünf landen.