Drohndorf/Gnadau (nrc) l Ein Treffer alter Bekannter und trotzdem ist man sich in gewisser Weise fremd. Wenn die SG Gnadau morgen um 14 Uhr zum FSV Drohndorf/Mehringen für ihre Partie im Fußball-Salzlandpokal reist, trifft sie auf den Aufsteiger der vergangenen Saison. Beide Mannschaften spielen nun in der Landesklasse, allerdings in unterschiedlichen Staffeln.

Verschieden ist auch die Bedeutung, die beide Trainer dieser Begegnung beimessen. Sebastian Pape, Coach der SGG, hofft, "nach dem schlechten Start im Ligabetrieb nun endlich ein Erfolgserlebenis" einzufahren. Sebastian Otte, Trainer des FSV, misst dem Pokal dagegen, "nicht allzu große Bedeutung bei. Für uns steht der Klassenerhalt an erster Stelle."

Beide Teams traten das letzte Mal vor zwei Jahren gegeneinander an. Seit dem hat sich viel verändert. "In gewisser Weise ist Drohndorf für uns ein unbeschriebenes Blatt", erklärt Pape. "Ich erinnere mich allerdings noch an den guten Torwart, der ein starker Rückhalt für die Mannschaft war."

Auch Otte kann sich noch an einige Besonderheiten der SGG erinnern. "Es ist eine technisch gute Mannschaft, die viel über die Außenbahnen agiert." Für den Coach ist es daher vor allem wichtig, eine stabile Defensive aufzubauen. "Das wird die Partie entscheiden."

Gnadau ist dem Gastgeber allerdings in einer Sache überlegen. Lediglich hinter dem Einsatz von Sven Nicolaus steht ein Fragezeichen. Drohndorf/Mehringen muss dagegen gleich auf sieben Akteure verzichten.

Es fehlen: Carlo Bochnig, Christian Laßbeck, Frank Hartmann (alle verletzt), Henrik Hoffmann, Pascal Denzin (beide beruflich), Michael Schwab, Dennis Klein (beide rot gesperrt) - Sven Nicolaus (fraglich); SR: Sebastian Schulz