Schönebeck (nrc) l Christian Kehr war nach dem vergangenen Fußball-Verbandsliga-Spiel gegen den Oscherslebener SC mit seiner Mannschaft alles andere als zufrieden. Aber nicht etwa spielerisch, sondern "die Einstellung hat einfach nicht gestimmt." Unter der Woche hat der Coach des Schönebecker SC (16.) die Partie mit seiner Elf noch einmal intensiv ausgewertet und Gespräche mit seinen Schützlingen geführt. "Die Reaktion der Mannschaft war im Training sehr positiv", erkennt Kehr nun an. Und diese erwartet er auch. Der SSC muss wieder mehr Einsatz zeigen, wenn es heute um 18.30 Uhr gegen den 1. FC Bitterfeld-Wolfen geht.

"Wir fahren zu dieser Partie, um uns wieder den Respekt der Fans, des Gegners und vor uns selbst zu verdienen", erklärt der Trainer. Der SSC hat sich eine stetige Weiterentwicklung auf die Fahne geschrieben und "das Spiel gegen Oschersleben war sicherlich ein Rückschritt". Kehr erwartet vor allem eine gute Zweikampfführung. "Wir wollen versuchen, mehr Ballbesitz zu erlangen und die Partie über einige Phasen offen zu gestalten." Dies sei wichtig, "damit wir mit gutem Gewissen vom Platz gehen können".

Der Coach weiß aber auch, dass es schwer ist, die Mannschaft in der derzeitigen Situation immer wieder zu motivieren. Deshalb hebt er Kapitän Sascha Igel und Christian Barth heraus. "Diese beiden gehen sowohl im Training als auch im Spiel mit gutem Beispiel voran." Auch Patrick Kuhn "ist im Spiel ein wichtiger Akteur". Auf ihn muss Kehr aber aus privaten Gründen verzichten.

Es fehlen: Marcel Zielke, Patrick Kuhn (privat); SR: Dirk Simon(Hallescher FC)