Salzlandkreis (fna) l Die neue Fußball-Saison ist auf Kreisebene gerade einmal drei Spieltage alt, doch das Sportgericht musste bereits 16 Urteile sprechen. Darunter fielen fünf Strafen wegen Tätlichkeiten, vier Sanktionen aufgrund Nicht-Antretens sowie vier Urteile für Schiedsrichter-Beleidigungen. Die härteste Strafe gab es dabei für einen Spieler in der Begegnung zwischen dem SV Freckleben und dem SV Pretzien II im Kreisklassenpokal. Aufgrund einer Beleidigung gegen den Referee setzte es 100 Euro Strafe sowie vier Spiele Sperre.

Der Rückzug der zweiten Mannschaft des SV Lok Aschersleben kostete den Verein 115 Euro. Gleiches galt für den Schönebecker SC II.

Und was in der vergangenen Saison bereits besonders dreist versucht wurde, nämlich das Mitwirkenlassen unberechtigter Spieler (Volksstimme berichtete), wurde auch in der noch jungen Saison bereits aufgedeckt, weil beim SSV Eintracht Winningen in der Salzlandliga-Partie gegen den Egelner SV am vergangenen Wochenende ein Spieler auflief, der nicht berechtigt war. Ein Urteil steht indes noch aus.

Die höchste Geldstrafe in der bisherigen Saison gab es jedoch bereits vor dem ersten offiziellen Anpfiff. Im Sparkassencup spielte bei Lok Aschersleben ein unberechtigter Spieler mit, sodass die Mannschaft vom Wettbewerb ausgeschlossen wurde und eine Geldstrafe in Höhe von 150 Euro zahlen musste.