Jessen (fna) l Es wächst etwas zusammen bei der SG Lok Schönebeck. Am 28:22 (16:12)-Erfolg beim Jessener SV zum Auftakt in die Sachsen-Anhalt-Liga der Frauen "haben alle ihren Anteil", betonte Trainer Dirk Schedlo. "Sowohl die eingesetzten Spielerinnen auf dem Feld, die eine fantastische Leistung abgerufen haben, als auch diejenigen, die auf der Bank blieben. Sie haben eine super Stimmung verbreitet und das Team angefeuert."

Der Beginn war ausgeglichen (7:7), weil man "die mangelnde Praxis gemerkt hatte" und Lok sich zu viele Regel-Technik-Fehler leistete. "Wir haben uns mit unserer offensiven Deckung schwer getan und haben vorn zu viele Bälle liegenlassen." Jessen zeigte das notwendige Selbstvertrauen und lag schließlich beim 11:10 in Front. Doch nach 20 Minuten "hat sich unsere gute Kondition bemerkbar gemacht". Schönebeck erarbeitete sich bis zum Ende vier Tore Vorsprung.

Die zweite Hälfte verlief ähnlich. Trotz 18:12-Führung ließen die Gäste nach, hatten eine elfminütige Schwächephase. Erst der Treffer zum 22:18 per Siebenmeter "war wie ein Befreiungsschlag".

Schönebeck: Hecker, Nowicki - Wolf (7), Arnold (2), Brüggemann, Schedlo (4), Bauer (2), Depta (6), Rauschenbach, Stagge (3), Bullert, Moschner, Krause (4), Sauer